60 Jahre Sozialwerk St. Georg: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist im Juni 2012 Schirmherrin der Jubiläumsfeiern – unter dem Motto des neuen Gemeinsam. Anders. Stark.
[Mehr: Klick auf den Begriff]Leitmotivs: „Gemeinsam. Anders. Stark.“
>> Diese Jubiläumsseite wird laufend aktualisiert. Das Jubiläumsprogramm können Sie hier ansehen oder herunterladen.<<
Das Sozialwerk St. Georg wird 60 Jahre „jung“. Das soziale Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Assistenzbedarf in Nordrhein-Westfalen lädt ein, 60 Jahre Einsatz für die Menschen gemeinsam zu feiern unter dem Motto, das auch das neue Gemeinsam. Anders. Stark.
[Mehr: Klick auf den Begriff]Leitmotiv der Mitarbeitenden ist: ‚Gemeinsam – Anders – Stark’!“ NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die Schirmherrschaft für die Jubiläumsfeierlichkeiten im Juni 2012 übernommen. Weihbischof Franz Vorrath, Bischofsvikar für die Caritas im Bistum Essen, wird den Festgottesdienst mitfeiern.
Auf den Tag genau 60 Jahre nach Gründung soll gefeiert werden: Am Mittwoch, 13. Juni 2012, beginnen die Jubiläumsfeierlichkeiten um 17 Uhr mit einem Festgottesdienst in der St.-Anna-Kirche in Gelsenkirchen-Schalke, den Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam mit Weihbischof Franz Vorrath gestalten und feiern werden. Hieran schließt sich ein Festakt für geladene Gäste im nahe gelegenen Beratung & Begegnung in Kontakt- und Beratungsstellen
[Mehr: Klick auf den Begriff]Begegnungszentrum „Schacht Bismarck“ an.
Am Donnerstag, 14. Juni, sind dann Klienten und ihre Angehörigen, Mitarbeitende, Nachbarn der Einrichtungen und Freunde und Förderer aus allen Städten, in denen das Sozialwerk vertreten ist, eingeladen, gemeinsam eine Andacht und das große Parkfest zu feiern: Um 11 Uhr beginnt im Beratung & Begegnung in Kontakt- und Beratungsstellen
[Mehr: Klick auf den Begriff]Begegnungszentrum Schacht Bismarck an der Uechtingstraße in Gelsenkirchen-Schalke die „Abrahams-Andacht“ mit der Gruppe „Avram“, die Kulturen und Religionen musikalisch verbindet. Das interreligiöse Gebet soll an den gemeinsamen Ursprung von Christentum, Judentum und Islam erinnern. In den drei so genannten „abrahamitischen Religionen“ sind Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zentrale Werte. Denn auch der heilige Georg, Namenspatron des Sozialwerks, setzte sich der Legende nach einst in seinem Kampf gegen das Unrecht barmherzig für Gerechtigkeit ein – die Idee, den Menschen ein freies und selbstständiges Leben zu ermöglichen, trägt die Arbeit des Sozialwerks bis heute.
Danach lockt an diesem 14. Juni ein großes "Parkfest" aufs Festgelände in Gelsenkirchen. An den Vorbereitungen wird weiterhin fleißig gearbeitet. Die Besuchenden erwartet ein großes Fest mit viel Spaß, guter Musik, leckerem Essen zu zivilen Preisen und tollen Programm-Attraktionen für Groß und Klein - kurz: eine "Wohltat für Leib und Seele". Teil des bunten Jahrmarkttreibens werden zum Beispiel "Walking Acts", Aufführungen der sozialwerkseigenen Theatergruppen "Schwarzlicht" und "Blitzlicht" oder eine Ausstellung der Aktion "Seelenbretter" sein. Die Samba-Percussiongruppe des Sozialwerks aus Ascheberg und die "Capoeira"-Gruppe aus Schmallenberg werden mit südamerikanischen Rhythmen Stimmung machen. Ein Highlight ist der geplante Auftritt der integrativen Combo "Attler Bunte Mischung" der Stiftung Attl: "ABM" hat es beim bundesweiten integrativen Musikwettbewerb "GSDS - Guildo sucht die Superband" des Sängers, Entertainers und Musikpädagogen Guildo Horn gerade bis in die Endrunde geschafft. Viele weitere Programmpunkte werden die Besucherinnen und Besucher von nah und fern erfreuen. Als markanter Orientierungspunkt auf dem Weg zum Festgelände soll der gelbe Ballon der "Aktion Schachtzeichen" der "Kulturhauptstadt Ruhrgebiet" noch einmal aufsteigen und auf das Volksfest hinweisen.
Ein „Tag der offenen Tür“ in vielen Einrichtungen des Sozialwerks wird die zentralen Jubiläumsfeierlichkeiten am Freitag, 15. Juni, abrunden: Dann gewähren Mitarbeitende und Klienten Interessierten Einblicke in das Leben vor Ort. Aber nicht nur dieser Tag dient als Brücke in die Regionen: Weitere, dezentrale Veranstaltungen werden unter dem 60-Jahres-Motto stehen und die Menschen in den Einrichtungen des Sozialwerks und die Bevölkerung miteinander und mit dem Jubiläumsgedanken verbinden. Die Veranstaltungshinweise unserer Einrichtungen und Dienste zum „Tag der offenen Tür“ finden Sie in unserem allgemeinen Veranstaltungskalender unter den Einträgen für den 15. Juni: www.gemeinsam-anders-stark.de/veranstaltungen
Mehr in unserer Hauszeitschrift "EinBlick", Heft 1/2012, mit dem Blickpunkt: "Damals und heute – eine Zeitreise zu den Anfängen des Sozialwerks“
RÜCKBLICK
Am 13. Juni 1952 gründeten Mitglieder der Gelsenkirchener PfarrLebensfeldzentrierung – Teilhabe am Leben in der Gemeinde:
Leitbegriffe im Sozialwerk St. Georg
[Mehr: Klick auf den Begriff]gemeinde St. Barbara den „Jugendwohnheim-Verein-Erle“, der jungen Bergleuten Unterkunft und Verpflegung bot; das erste Haus erhielt damals den Namen „Wohnheim St. Georg“. Die Bergbaukrise in den 1960er Jahren und die zunehmende Belegung in den Landeskrankenhäusern, in denen damals Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung auf engstem Raum untergebracht waren, waren dann Anlass, diesen Menschen Wohnraum und Betreuung anzubieten und sich am 1. Oktober 1970 in „Sozialwerk St. Georg e. V.“ umzubenennen.
In den seither vergangenen rund 45 Jahren hat sich das Sozialwerk St. Georg zu einem modernen sozialen Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Assistenzbedarf entwickelt. An über 50 Standorten mit Wohnheim-Verbünden und durchlässigen Angeboten von stationär bis ambulant betreutem Wohnen sowie mehr als 30 ambulanten Anlaufstellen in weiten Teilen von NRW bietet das Sozialwerk vielfältige personzentrierte Dienstleistungsangebote in einem starken Verbund: in den Bereichen Wohnen & Leben, Arbeit & Teilhabe durch Arbeit und Beschäftigung – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
[Mehr: Klick auf den Begriff]Beschäftigung, Alltag & Freizeit. Aktuell begleiten und beraten rund 2.500 Mitarbeitende rund 3.500 Menschen mit geistiger Behinderung, psychischer Erkrankung oder sozialen Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten
[Mehr: Klick auf den Begriff]Schwierigkeiten.
Sozialwerk St. Georg: Gemeinsam. Anders. Stark.
Das Ziel: ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
[Mehr: Klick auf den Begriff]Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – kurz: „Inklusion“, oder: „Dabei sein – von Anfang an“. Auch für junge Menschen bietet das Sozialwerk zunehmend personzentrierte Dienstleistungen an, beispielsweise für Menschen mit Autismus ist die schwerste aller Entwicklungsstörungen.
[Mehr: Klick auf den Begriff]Autismus, Aufmerksamkeits-Defizitsyndrom ohne (ADS) oder mit Hyperaktivität (ADHS)
[Mehr: Klick auf den Begriff]AD(H)S, Mit Essstörung bezeichnet man eine Verhaltensstörung mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden.
[Mehr: Klick auf den Begriff]Essstörungen oder Suchterkrankung. Und für Menschen im Alter – wie Eine Demenz ist ein Defizit in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, das zu einer Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen führt und meist mit einer diagnostizierbaren Erkrankung des Gehirns einhergeht.
[Mehr: Klick auf den Begriff]demenziell Erkrankte – entwickelt das Sozialwerk gemeinsam mit Partnern technische Hilfen des „Ambient Assisted Living“ für ein möglichst langes Leben „zuhause“.
Das Sozialwerk St. Georg e. V. ist korporatives Mitglied des Caritasverbandes, Mitglied im Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. (CBP) und Gründungsmitglied des Brüsseler Kreises, einem Zusammenschluss von großen christlichen Sozialunternehmen in Deutschland.
Weitere Informationen zur Georgslegende und zur Geschichte des Sozialwerks sowie aktuelle Zahlen, Hintergründe und Geschichten aus dem Unternehmen:
www.sozialwerk-st-georg.de/ueber-uns/das-unternehmen/














