Sozialwerk St. Georg

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Teilhabe leben - Neues wagen

Seit Januar 2008 haben Menschen mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf das trägerübergreifende Persönliche Budget.

Es ist eine alternative Leistungsfinanzierung zur Teilhabe und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung und wird derzeit als ein wichtiges behindertenpolitisches Reformprojekt bezeichnet.

Hintergrund:

Die Grundidee sieht vor, das Menschen mit Behinderung, auf Antrag ein Geldbetrag zur Verfügung gestellt werden kann, mit dem er/ sie sich die notwendige Unterstützungsleistung oder Kombinationen aus Leistungen einkaufen kann. Es versteht sich nicht als neue Leistung, sondern als neue Leistungsform und ermöglicht Ihnen selbst zu entscheiden, wann, wo, wie und von wem sie Teilhabeleistungen in Anspruch nehmen wollen.

Es stellt das sogenannte Sachleistungsprinzip, (Dreiecksverhältnis zwischen Leistungsträger, Leistungserbringer und Leistungsberechtigten), das sich am Fürsorgegedanken orientiert, auf eine neue Grundlage.

Mit dem Persönlichen Budget ausgestattet werden Menschen mit Behinderung so zum Käufer oder Kunden und haben einen höheren Einfluss auf die Art und Gestaltung der Leistung, die Sie erhalten.

Herausforderung für alle Beteiligten

Die Neuerungen im Zusammenhang mit dem Persönlichen Budget stellen Menschen mit Behinderung, die beteiligten Kostenträger und die Leistungsanbieter vor neue Herausforderungen.

Das Sozialwerk St. Georg stellte sich dieser Aufgabe bereits sehr früh.
Es ist unser Anliegen, Budgetnehmern zu ermöglichen, im Rahmen ihres Persönlichen Budgets Angebote des Sozialwerks St. Georg in Anspruch zu nehmen, unabhängig von deren Identifikation als Ambulant, Stationär* oder Teilstationär*.

Es können aus differenzierten Angeboten die jeweils notwendigen Leistungen oder Teilleistungen ausgewählt und so ein individuelles Hilfearrangement nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zusammengestellt werden.
Wir wollen Menschen mit Behinderung so ermöglichen, eine „echte Entscheidung“ über die gewünschte Unterstützung zu treffen.

(*teilweise im Aufbau. Bitte Fragen Sie nach dem aktuellen Stand unserer budgetfähigen Leistungen.)

Jedem Menschen mit Behinderung das Persönliche Budget ermöglichen!

Das Persönliche Budget bedeutet mehr Selbstbestimmung und Verantwortung für das eigene Leben.
Es ermöglicht die Entscheidung zur Gestaltung der erforderlichen Unterstützung. Gerade bei Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, mit psychischer Erkrankung, geistiger Behinderung oder einer Suchterkrankung besteht die Chance, hierdurch eine individuelle Bedarfsrealisierung zu ermöglichen und den Weg von der Bevormundung zur Selbstbestimmung zu ebnen.
Unser fachliches Engagement gilt insbesondere diesem Personenkreis. Ihnen darf der Zugang zum Persönlichen Budget nicht verwehrt werden!

Interessierte können sich auf unsere langjährige Kompetenz und Erfahrung verlassen.

Zielgruppe:

Das Angebot richtet sich an alle Menschen mit Behinderung, psychischer Erkrankung und einer Suchterkrankung, die einen Anspruch nach der Sozialgesetzgebung auf Leistungen zur Teilhabe haben und denen aufgrund § 17 Abs. 2 SGB IX diese Leistungen durch ein monatliches persönliches Budget ausgeführt werden.

Es richtet sich an Bürgerinnen und Bürger im Hochsauerlandkreis, Kreis Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie im Märkischen und Oberbergischen Kreis.

Das Persönliche Budget macht Sie
unabhängiger und Sie können selbst
entscheiden:

WER IHNEN helfen soll.
WELCHE HILFE Sie brauchen.
WIE VIEL HILFE Sie wollen.

Ansprechpartner vor Ort

0800/Sozialwerk

Bei allgemeinen Fragen steht Ihnen unsere kostenfreie Hotline* zur Verfügung.
0800 7694259375

(* kostenfrei nur aus dem dt. Festnetz)

Als Budgetnehmer sollten Sie wissen, was Sie mit diesem Geld machen können, welche Aufgaben Sie haben und welche Unterstützung wir Ihnen bieten können.