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Glossar

Werkstatt

Werkstätten: Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben
Beschreibung

Werkstätten für behinderte Menschen (Leistungstyp/LT 25 WfbM): Werkstätten für behinderte Menschen sind Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben. Sie sind gesetzlich verpflichtet, Menschen mit Behinderungen im erwerbsfähigen Alter, unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung, aus ihrem Einzugsbereich aufzunehmen.

Die Prüfung von Aufnahmevoraussetzungen erfolgt durch die Rehabilitationsträger, eine Aufnahme wird in einem Beratergremium aus Vertretern der Rehabilitationsträger und der Werkstatt (Fachausschuss) beschlossen.

Ein Eingangsverfahren stellt das Standardverfahren zur Aufnahme in die WfbM dar und dient der Prüfung, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung für die Teilhabe des Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben ist. Zudem wird geprüft, welche Bereiche der Werkstatt und welche Leistungen für den Menschen mit Behinderung in Betracht kommen, um schließlich einen Eingliederungsplan zu erstellen. Der Berufsbildungsbereich ist im Anschluss an das Eingangsverfahren der erste Organisationsbereich der Werkstatt. Hier soll die Leistungs- und Erwerbsfähigkeit behinderter Menschen so weit wie möglich entwickelt, gefördert oder wiederhergestellt werden.

Im nachfolgenden Arbeitsbereich bietet die Werkstatt ein möglichst breites Angebot an Arbeitsplätzen, um der Art und Schwere der Behinderung, der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit und der Neigung der Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden.

Integrationsassistenz organisiert, begleitet und sichert Maßnahmen zum Übergang von Beschäftigten auf ausgelagerte Arbeitsplätze bis hin zur Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt im individuellen Einzelfall. Dazu gehört wesentlich auch der Kontaktaufbau und die Kontaktpflege zu Wirtschafts-, Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben am Markt sowie die Profilierung und der Abgleich individueller Fähigkeiten und Ressourcen von Beschäftigten und der betrieblichen Arbeitsplatzanforderungen.

Das Spektrum von Übergängen zum allgemeinen Arbeitsmarkt reicht dabei von Praktikumsplätzen über Außenarbeitsgruppen bis hin zu einzelnen Außenarbeitsplätzen.

Über alltägliche Anforderungen und individuelle Förderung am konkreten Arbeitsplatz hinaus bietet die Werkstatt ein vielfältiges Programm an arbeitsbegleitenden Maßnahmen und themenzentrierten Schulungen zur Qualifizierung, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung. Werkstätten für behinderte Menschen müssen gleichzeitig:

  • wirtschaftliche Arbeitsergebnisse anstreben, um den Beschäftigten Arbeitsentgelte zahlen zu können,
  • lebenspraktische und persönlichkeitsbildende Betreuung und Förderung gewährleisten.

Werkstätten unterstützen und fördern die Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie organisieren und begleiten Betriebspraktika und streben die Einrichtung ausgelagerter Arbeitsplätze in Betrieben an.

Zum Programm 2000plus

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