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„Abgefahren – eine Ruhrgebietsrevue“

08.03.2018

Theatergruppe „Blitzlicht“ am 8. März in der Hawerlandhalle in Schmallenberg-Wormbach

„Abgefahren – eine Ruhrgebietsrevue“

Am Donnerstag, 8. März, um 17:00 Uhr führt die Theatergruppe „Blitzlicht“ in der Hawerlandhalle in Schmallenberg-Wormbach, Auf’m Bruch 2, das Stück „Abgefahren – eine Ruhrgebietsrevue“ auf. Das Ensemble aus Gelsenkirchen beschreibt in Liedern, Sketchen, Texten, Filmen und Sprache mit viel Humor das Leben im „Pott“. Das Beste: Der Eintritt ist frei!

Schauplatz: Gelsenkirchen, am Hauptbahnhof, im Herzen des Ruhrgebiets. Hier geht es bunt zu: Menschen mit ihren einzigartigen Geschichten und Erlebnissen kommen zu Wort. Aufgelockert durch Lieder und Tänze wird das Theaterstück „Abgefahren“ zu einem besonderen Erlebnis aus der Heimat, dem Ruhrgebiet. Denn: "Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser als man glaubt" – wie schon Herbert Grönemeyer über das Ruhrgebiet sang.
Hannelore Böhnke-Bruns, Geschäftsführerin des Veranstalters Sozialwerk St. Georg Westfalen-Süd gGmbH, sagt: „Wir freuen uns über den Blitzlicht-Besuch. Damit holen wir ein echtes Stück Ruhrgebiet ins Sauerland: authentisch, ehrlich, unterhaltsam.“
Den freien Eintritt ermöglicht als Förderer die Stiftung Sozialwerk St. Georg. Vorstand Dieter Czogalla sagt: „Eine zweckgebundene Spende eines Unternehmens ermöglicht uns das. Wir nehmen am Abend in der Schützenhalle Wormbach aber anstelle eines Eintrittsgeldes gerne Spenden entgegen.“ Vorstandskollege Bernd Lepping pflichtet ihm bei: „Dadurch können wir weitere Kulturveranstaltungen ermöglichen und den Gedanken der Inklusion in die Herzen der Menschen bringen.“
INFO: Weitere Informationen über die Arbeit der gemeinnützigen Stiftung Sozialwerk St. Georg mit Förderprojekten für Südwestfalen gibt es hier: www.stiftung-st-georg.de.

> DOWNLOAD: Infoblatt zur Veranstaltung

20 Jahre Theatergruppe „Blitzlicht“:
„Menschen mit Behinderung dürfen nur zu festgelegten Zeiten den eigenen Garten benutzen", hieß es in einem Zeitungsbericht vom 13. August 1998. Gegen diese Diskriminierung von Menschen mit Assistenzbedarf richtete sich kurz darauf die Gründung der Theatergruppe Blitzlicht: Menschen mit Behinderung sollten mehr am öffentlichen Leben teilnehmen, zum Beispiel auf der Bühne stehen und ihre Talente und Fähigkeiten zeigen.
Zu diesem Zeitpunkt ahnte die Leiterin des Projekts, Diplom- und Theaterpädagogin Hanna Feldhoff, noch nicht, dass sie gemeinsam mit ihrem Team aus Mitarbeitenden des Sozialwerks St. Georg und Ehrenamtlichen 20 Jahre Theatergeschichte schreiben würde: Schon der erste Auftritt mit dem Programm „Frau Holle" war ein voller Erfolg. Bis auf den letzten Platz war die Kaue des Begegnungszentrums „Schacht Bismarck“ in Gelsenkirchen besetzt. Es folgten eine Vielzahl an Auftritten innerhalb und außerhalb von Gelsenkirchen: Garten- und Sommerfeste, Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Karnevalsauftritte und vieles mehr. Besondere Highlights waren Auftritte in Wien, in Polen und beim Berliner Kirchentag.
Die Theatergruppe Blitzlicht dankt allen Unterstützern und Förderern, die 20 Jahre Theaterarbeit möglich gemacht haben! Eine Jubiläumsshow zum 20. Geburtstag wird am 14. September 2018 in der Gelsenkirchener Zeche Consol stattfinden.

 

 

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