Sozialwerk St. Georg

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Die Legende des Heiligen Georg - und ihre Bedeutung für uns heute

St. Georg: Märtyrer und Nothelfer

* vermutlich 280, wahrscheinlich in Kappadokien/ Byzanz in der heutigen Türkei
† 23. April (heutiger Namenstag) um 303 in Lydda in Palästina

Georg soll im dritten Jahrhundert nach Christi Geburt ein hoher Offizier beim römischen Kaiser Diokletian gewesen sein, der seine Tapferkeit schätzte. Als Dio­ kletian begann, die Christen verfolgen zu lassen, stellte sich Georg – gerade mal Mitte 20 – gegen ihn, denn er gehörte zu denen, die an Jesus Christus und Gott glaub­ ten. Der Kaiser ließ ihn quälen, aber Georg hielt bis zu seinem Tod durch die Soldaten des Kaisers an seinem Glauben fest.

Skulptur des Heiligen St. Georg
Skulptur, die ursprünglich auf dem Bauernhof des Sozialwerks in Ascheberg stand, und jetzt in der St.-Anna-Kirche in Gelsen- kirchen zu sehen ist.

Um den heiligen Georg ranken sich viele Geschichten. Uns ist er vor allem als Drachentöter bekannt. Wir geben hier die Legende in heutiger Sprache wieder.

Vor langer Zeit gab es eine Stadt in Lybia in Nordafrika, die hieß Silena. Dicke Mauern und Türme gab es da, und die Menschen von Silena dachten: „Unsere Stadt ist die sicherste auf der Welt. Wovor sollten wir uns fürchten? Unsere Mauern sind so fest, hier kann uns nichts passieren.“

Skulptur des Heiligen St. Georg
Der heilige Georg „kämpft“ mit dem Drachen – diese Skulptur eines Klienten wurde im Rahmen eines Kunstwett- bewerbs des Sozialwerks beim Patronatsfest 2008 in Schmallenberg-Wormbach ausgestellt.

Doch eines Tages geschah es. Vor der Stadt gab es einen See und darin wohnte ein Drache. Er hatte lange in der Tiefe des Wassers geschlafen, aber plötzlich war er er­ wacht. Mit seinem Schwanz peitschte er das Wasser, so dass die Wellen bis an die Mauern der Stadt schlugen. Die Menschen erschraken sehr.

Der Drache war hungrig und wollte gefüttert werden. Das verlangte er von den Menschen in der Stadt. „Was sollen wir ihm bloß geben?“, fragten die Menschen ih­ ren König. Der antwortete: „Gebt ihm, was er verlangt! Sorgt dafür, dass er zufrieden ist! Er muss nur satt sein, dann ist wieder Ruhe.“

Die Menschen brachten alle Nahrung herbei, die sie hatten. Der Drache sperrte seinen Rachen auf und ver­ schluckte alles, was die Menschen in sein Maul warfen. Sein Hunger aber war unersättlich.

Schlimmer noch, seine Gier wurde jeden Tag schlim­ mer. Nun reichte nicht mehr Korn, Gemüse und Fleisch, nein, Lebendiges wollte er haben. Jeden Tag brachte man ihm zwei Schafe. Bald waren alle Vorräte verbraucht; es gab keine Schafe mehr, aber der Drache war noch immer nicht satt.

Die Menschen von Silena klagten es dem König. „Was sollen wir bloß tun?“, fragten sie ihn. Und der König antwortete etwas Ungeheuerliches: „Gebt ihm Menschen“, sagte er.

Und so warf man jeden Tag das Los, wer dem Drachen geopfert werden sollte, Mann oder Frau, jung oder alt. Die Stadt war erfüllt von Klagen und Weinen. Die Herzen der Menschen waren schwer von Trauer.

Eines Tages, als das Los geworfen wurde, da traf es des Königs Tochter. Der König war entsetzt. Er hätte so gerne seine Tochter freigekauft mit Gold und Silber. Aber sein Volk blieb hart. Auch der König musste das Gesetz erfüllen, das er selbst gesprochen hatte.

Die Königstochter verließ die Stadt. Sie war ganz allein und fühlte sich sehr einsam. „Ach, wenn es doch einen Ausweg gäbe“, seufzte sie.

Da begegnete ihr ein Reiter. Er trug eine Fahne mit dem Zeichen des Kreuzes. Sein Name war Georg. Er hielt an und fragte die Prinzessin: „Was tust Du hier draußen so ganz allein? Kann ich Dir helfen?“ Das Mädchen begann zu weinen und rief: „Flieh, sonst musst Du sterben!“ Aber der Ritter wollte nicht gehen, bevor er wusste, warum sie sich so fürchtete.

Doch bevor sie antworten konnte, erhob sich ein fürchter­ liches Gebrüll. Der Drache hatte das Wasser verlassen und kam auf Georg zu. Er spuckte Feuer und Schwefel. Georg nahm seine Lanze, gab dem Pferd die Sporen und ritt mit Macht auf das Untier zu. Es begann ein Kampf auf Leben und Tod.

Georg, der Ritter, hatte keine Angst; er war schnell und stark. So bezwang er den Drachen für alle Zeit.

Er ließ die Königstochter ihren Gürtel um des Drachen Hals legen. Der lag besiegt zu ihren Füßen. Alle Menschen staunten und fragten: „Wie kann ein Mensch so eine Kraft haben?“ Georg sprach zu ihnen: „Fürchtet Euch nicht! Ich habe den Kampf im Zeichen des Kreuzes gewagt. Gott, mein Herr, war bei mir. In seinem Namen habe ich den Drachen bezwungen. Und auch Ihr könnt mit Gottes Kraft Böses besiegen!“

Alle Menschen dankten dem Ritter, und der König wollte ihn mit Gold und Silber überhäufen. Doch Georg ließ die Schätze unter den Armen verteilen. Dann ritt er wieder seines Weges.

Was für ein Mensch war dieser Georg?

Ein überzeugter Christ, würde man heute sagen.

Jemand, der seinen Glauben, seine Auffassung, seine Einstellung lebte, im Alltag und in der Beratung & Begegnung in Kontakt- und Beratungsstellen
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Begegnung
mit anderen Menschen.

Jemand, der sich gegen das Unrecht stellte und den Menschen Freiheit, Autonomie und Hoffnung zurückgab. Jemand mit einer inneren Haltung, die andere spüren und erfahren konnten.

St. Georg, ein Mensch, den man sich wie einen Freund an seiner Seite vorstellen könnte. Der heilige Georg ist Schutzpatron vieler Länder, Städte und Zünfte, so auch der Bergleute.

Heiliger St. Georg Knappenheim Buer Erle

Unser erstes Wohnheime erbringen vielfältige individuelle Hilfen in den Lebensbereichen Wohnen und Tagesstrukturierung
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Wohnheim
im Jahr 1952 in Gelsenkirchen in der Pfarrei St. Barbara – damals für junge Bergleute – trug den Namen „St. Georg“.

Seit 1970 ist unser Unternehmen nach ihm benannt.
Der Namenspatron unseres Unternehmens ist als Helfer der Menschen Leitfigur für das Sozialwerk St. Georg.

Das christliche Motiv der Legende, aus innerer Grundlage für die Leistungserbringung ist unsere Überzeugung, dass jeder Mensch den Wunsch und das Recht hat, sein Leben in Würde zu gestalten, am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben und hierzu beizutragen.
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Überzeugung
heraus Menschen in schwierigen Lebensumständen beizustehen, trägt die Arbeit des Sozialwerks.

Zentraler Pressekontakt

Referat für Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Stefan Kuster
Tel. 0209 7004-205
s.kuster(at)sozialwerk-st-georg.de

Regina Bruns
Tel.: 0209 7004-235
r.bruns(at)sozialwerk-st-georg.de

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