Sozialwerk St. Georg

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Unternehmensentwicklung

Zahlen, Daten, Fakten – das Wirtschaftsjahr 2012

Allgemeine Angaben

Das Gesamtunternehmen Sozialwerk St. Georg mit Konzernsitz in Gelsenkirchen hat im Jahr 2012 in rund 4.500 Assistenzverhältnissen rund 4.000 Menschen mit Assistenzbedarf in Nordrhein-Westfalen erreicht. Die rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten Klientinnen und Klienten in 52 Einrichtungsverbünden und 29 ambulanten Anlaufstellen, in Außenwohnungen oder im Ambulant Betreuten Wohnen, in Werk- und Tagesstätten als teilstationäres Angebot oder als Teil stationärer Hilfen
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Tagesstätte
n. Das Sozialwerk St. Georg hielt stationäre und ambulante Angebote in den Bereichen Wohnen & Leben, Arbeit & Teilhabe durch Arbeit und Beschäftigung – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
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Beschäftigung
, Alltag & Freizeit, Begleitung & Orientierung sowie Bildung & Beratung bereit.

Die unterschiedlichen regionalen Dienstleistungen und Spartenangebote erbringt die Führungsgesellschaft des Konzerns, der Sozialwerk St. Georg e.V., durch stationäre Wohnangebote, die das überwiegende Gesamtgeschäftsvolumen ausmachen, und seine Tochtergesellschaften (in Klammern die Höhe der Gesellschaftsanteile des e.V.):

Geschäftsverlauf 2012

Wesentliche Bestimmungsfaktoren für das Ergebnis des Geschäftsjahres waren die 2,6-prozentige Anhebung der Grund- und Maßnahmenpauschale für die stationären Wohnangebote sowie eine Tariflohnsteigerung von 3,5 % zum 1. März 2012.

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen von rund 116,5 Mio. € in 2011 auf rund 120 Mio. € im Jahr 2012. Neben dem Anstieg der Vergütungen war insbesondere eine positive allgemeine Belegungsentwicklung im stationären Wohnbereich in Verbindung mit einem fortgesetzten Wachstum der ambulanten Leistungen hierfür bestimmend, während bei den tagesstrukturierenden Maßnahmen ein Leistungsrückgang zu verzeichnen war.

hoch
Belegungsentwicklung stationär 2012
Belegung im Bereich Wohneinrichtungen bis zum 31.12.2012 (Prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahr) * Planzahlen

Die drei Tochtergesellschaften Sozialwerk St. Georg Westfalen-Nord gGmbH, Westfalen-Süd gGmbH und Ruhrgebiet gGmbH, zuständig für die regionalen Angebote des Ambulant Betreuten Wohnens, konnten ihre Klientenzahlen von 445 in 2006 auf 1.234 zum 31.12.2012 steigern. Gegenüber dem Vorjahr ist ein prozentueller Anstieg von 14,6 % zu verzeichnen.

Im Bereich Arbeit und Teilhabe durch Arbeit und Beschäftigung – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
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Beschäftigung
konnte die Sozialwerk St. Georg Werkstätten: Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben
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Werkstätte
n gGmbH ihre Umsatzerlöse insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 0,94 % auf rund 13,2 Mio. € steigern. Die Umsatzerlöse aus Lohn- und Dienstaufträgen hierin haben sich, verglichen mit dem Vorjahr, um rund 0,2 Mio. € verringert.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns versetzte das Unternehmen in die Lage, auch im Jahr 2012 ein erhebliches Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt rund 6,5 Mio. € umzusetzen. Hierdurch ist es möglich, auch in Zukunft bedarfsgerechte Angebote zu gestalten. Unsere langjährigen Partner – die Aktion Mensch, die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und das Land NRW – unterstützten uns im vergangenen Wirtschaftsjahr mit einem Gesamtvolumen von rund 1,4 Mio. €.

Foerdermittel 2012
Fördermittel (Zugänge an Investitions- und Personalkostenzuschüssen/Landesmitteln)

Daraus ergeben sich zum 31.12.2012 Gesamterträge des Konzerns von rund 132 Mio. €.

Neben der tarifbedingten Lohn- und Gehaltssteigerung führte eine gestiegene Mitarbeiterzahl, die auch aufgrund der Anforderungen einer steigenden Anzahl von Klientinnen und Klienten mit umfassendem Unterstützungsbedarf erhöht wurde, zu einem Anstieg der Personalkosten um über 2 Mio. € auf rund 94 Mio. €, dies entspricht etwa 71 % der Gesamtkonzernerträge. Der Jahresüberschuss im Konzern beträgt rund 2,7 Mio. € in 2012, nach rund 1,3 Mio. € im Vorjahr.

hoch
Kennzahlen Gewinn-Verlust-Rechnung 2012
Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern)

Insgesamt weist der Konzern zum 31.12.2012 eine Bilanzsumme von rund 115 Mio. € (Vorjahr rund 112 Mio. €) aus, was einer Steigerung von 2,7 % entspricht.

Kennzahlen Bilanz 2012
Kennzahlen aus der Bilanz (Konzern)

Die guten Ergebnisse sowohl der Muttergesellschaft Sozialwerk St. Georg e. V. als auch der Tochtergesellschaften belegen die Nachhaltigkeit der Ertragskraft des Gesamtkonzerns. Trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen konnte wie im Vorjahr ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden.

Umsatzerloese 2012
Umsatzerlöse pro Fall 1996 bis 2012, Wohneinrichtungen und Ambulant Betreutes Wohnen
Zukünftige Risiken und Chancen, Prognose

Der Umstand steigender Fallzahlen bei gleichzeitig nicht vollständig durch Pflegesätze refinanzierter Kostenentwicklungen vor allem im Personalbereich führt aber auch zu nach wie vor sinkenden bzw. stagnierenden Erlösen pro Fall. Dieser ungebrochene Trend der vergangenen Jahre wird durch den weiterhin stark wachsenden Anteil ambulanter Dienstleistungen erheblich verstärkt. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend sich auch in der Zukunft fortsetzen und so die Kostenträger entlasten wird. In jedem Fall ist hier weiterhin die Innovationskraft des Sozialwerks gefordert.

In 2013 und den Folgejahren erwartet das Sozialwerk weiterhin ein stabiles Wachstum, das allerdings von einer zunehmend deutlichen Veränderung der Rahmenbedingungen im sozialen Sektor begleitet wird. Während demografischer und gesellschaftlicher Wandel auch unverändert steigende Fallzahlen erwarten lassen, stellen gesamtwirtschaftlich immer schwierigere Rahmenbedingungen wie etwa Finanz- und Bankenkrise und extreme Konjunkturschwankungen ein grundsätzliches Unsicherheitspotenzial für Staatshaushalte dar.

Trotz derzeit noch guter wirtschaftlicher Lage in Deutschland zeichnet sich in nahezu allen bisher führenden Industrienationen keine weitere breite konjunkturelle Erholung ab. Dies lässt erwarten, dass sich die Spielräume der öffentlichen Haushalte weiterhin verengen und sich folglich auch auf die Finanzierung des sozialen Sektors auswirken werden.

Mehr und betreuungsintensiveres Klientel wird eine Herausforderung an Personalgewinnung und -qualifikation bedeuten. Die Chancen des Sozialwerks liegen daher im weiteren Aus- bau sowie der Entwicklung innovativer, sozialer Dienstleistungen, die die Selbstbestimmung der Klientinnen und Klienten im Sinne unseres Assistenzkonzepts „Qualität des Lebens“ fördern und eine gelingende aktive Teilhabe – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
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Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben unterstützen.

In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind Spenden von Privatpersonen und Unternehmen stets willkommen, um wünschenswerte und hilfreiche Projekte und Maßnahmen zu finanzieren und so die Menschen mit Behinderung zusätzlich in ihrem Bestreben nach aktiver gesellschaftlicher Teilhabe – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
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Teilhabe
zu stärken.

Spendeneingänge 2012
Spendeneingänge an den Sozialwerk St. Georg e.V. (Konzern) und an die Stiftung Sozialwerk St. Georg

Sämtliche Spenden wurden sowohl im Sozialwerk St. Georg e. V. als auch in der Stiftung Sozialwerk St. Georg zeitnah für die jeweiligen satzungsmäßigen Zwecke eingesetzt.

Zentraler Pressekontakt

Referat für Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Stefan Kuster
Tel. 0209 7004-205
s.kuster(at)sozialwerk-st-georg.de

Regina Bruns
Tel.: 0209 7004-235
r.bruns(at)sozialwerk-st-georg.de

Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012 Online
(Hinweise zur Benutzung siehe unten)

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