Sozialwerk St. Georg

Angebote für Menschen - Suche nach Einrichtungen und Angeboten

Angebote für Unternehmen - Informationen für Unternehmen über unsere Werkstätten

Einrichtungen und Angebote suchen

Unternehmensentwicklung

Zahlen, Daten, Fakten – das Wirtschaftsjahr 2013

Allgemeine Angaben

Das Gesamtunternehmen Sozialwerk St. Georg mit Konzernsitz in Gelsenkirchen hat im Jahr 2013 in rund 4.600 Assistenzverhältnissen rund 4.100 Menschen mit Assistenzbedarf in Nordrhein-Westfalen erreicht. Die rund 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten Klientinnen und Klienten in 51 Einrichtungsverbünden und 26 ambulanten Anlaufstellen, in Außenwohnungen oder im Ambulant Betreuten Wohnen, in Werk- und Tagesstätten als teilstationäres Angebot oder als Teil stationärer Hilfen
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Tagesstätte
n. Das Sozialwerk St. Georg hielt stationäre und ambulante Angebote in den Bereichen Wohnen & Leben, Arbeit & Teilhabe durch Arbeit und Beschäftigung – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Beschäftigung
, Alltag & Freizeit, Begleitung & Orientierung sowie Bildung & Beratung bereit.

Die unterschiedlichen Dienstleistungen vor Ort und die Spartenangebote erbringt die Führungsgesellschaft des Konzerns, der Sozialwerk St. Georg e. V., durch stationäre Wohnangebote, die das überwiegende Gesamtgeschäftsvolumen ausmachen, und durch seine Tochtergesellschaften (in Klammern die Höhe der Gesellschaftsanteile des e. V.):

Geschäftsverlauf 2013

Wesentliche Bestimmungsfaktoren für das Ergebnis des Geschäftsjahres waren die 1,6-prozentige Anhebung der Grund- und Maßnahmenpauschale für die stationären Wohnangebote im Januar 2013 sowie eine Tariflohnsteigerung von 2,6 % aus Juli 2012.

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen von rund 120,0 Mio. € in 2012 auf rund 122,8 Mio. € im Jahr 2013. Neben dem Anstieg der Vergütungen war ein fortgesetztes Wachstum der ambulanten Leistungen hierfür bestimmend. Die Belegungsentwicklung im stationären Wohnbereich stagnierte hingegen.

hoch
entwicklung im stationaeren bereich
Belegung im Bereich Wohneinrichtungen bis zum 31.12.2013 (Prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahr) * Planzahlen

Die drei Tochtergesellschaften Sozialwerk St. Georg Westfalen-Nord gGmbH, Westfalen-Süd gGmbH und Ruhrgebiet gGmbH, zuständig für die jeweiligen Angebote der Ambulanten Dienste wie das Ambulant Betreute Wohnen, konnten ihre Klientenzahlen von 445 in 2006 auf 1.291 zum 31.12.2013 steigern. Gegenüber dem Vorjahr ist ein prozentueller Anstieg von 4,6 % zu verzeichnen.

Zum Bereich Arbeit & Teilhabe durch Arbeit und Beschäftigung – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Beschäftigung
: Die Sozialwerk St. Georg Werkstätten: Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Werkstätte
n gGmbH betrieb in der Vergangenheit an den Standorten Schmallenberg und Gelsenkirchen zwei gesetzlich anerkannte Werkstätten: Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Werkstätte
n für behinderte Menschen. Mit Wirkung vom 1. Januar 2013 wurde die Lenne-Werkstatt am Standort Schmallenberg von der Sozialwerk St. Georg Werkstätten: Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Werkstätte
n gGmbH abgespalten und wird seitdem in der dafür eigens gegründeten Sozialwerk St. Georg LenneWerk gGmbH betrieben. Nach Abspaltung des ehemaligen Schmallenberger Standortes betreibt die verbleibende Sozialwerk St. Georg Werkstätten: Einrichtungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Werkstätte
n gGmbH nun am Standort Gelsenkirchen die Emscher-Werkstatt.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns versetzte das Sozialwerk St. Georg in die Lage, auch im Jahr 2013 ein erhebliches Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt rund 6,7 Mio. € umzusetzen. Hierdurch ist es möglich, auch in Zukunft bedarfsgerechte Angebote zu gestalten. Unsere langjährigen Partner – die Aktion Mensch, die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, das Land NRW, die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union – unterstützten uns im vergangenen Wirtschaftsjahr mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Mio €.

foerdermittel
Fördermittel (Zugänge an Investitions- und Personalkostenzuschüssen/Landesmitteln)

Daraus ergeben sich zum 31.12.2013 Gesamterträge des Konzerns von rund 135,8 Mio €.

Neben der tarifbedingten Lohn- und Gehaltssteigerung führte eine gestiegene Mitarbeiterzahl, die auch aufgrund der Anforderungen einer steigenden Anzahl von Klientinnen und Klienten mit umfassendem Unterstützungsbedarf erhöht wurde, zu einem Anstieg der Personalkosten um über 3 Mio. € auf rund 97,0 Mio. €, dies entspricht etwa 71 % der Gesamtkonzern-erträge. Der Jahresüberschuss im Konzern beträgt rund 1,2 Mio. € in 2013, nach rund 2,7 Mio. € im Vorjahr.

hoch
kennzahlen gewinn-verlust
Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern)

Insgesamt weist der Konzern zum 31.12.2013 eine Bilanzsumme von rund 111,4 Mio. €  (Vorjahr rund 115,0 Mio. € ) aus, was einer Senkung um 3,2 % entspricht.

kennzahlen bilanz
Kennzahlen aus der Bilanz (Konzern)

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Muttergesellschaft Sozialwerk St. Georg e. V. ist zufriedenstellend. Zusammen mit den Ergebnissen der Tochtergesellschaften ergibt sich eine nachhaltige Ertragskraft des Gesamtkonzerns. Trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen konnte wie im Vorjahr ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden.

umsatzerloese
Umsatzerlöse pro Fall 1996 bis 2013, Wohneinrichtungen und Ambulant Betreutes Wohnen
Zukünftige Risiken und Chancen, Prognose

Der Umstand steigender Fallzahlen bei gleichzeitig nicht vollständig durch Pflegesätze refinanzierter Kostenentwicklungen vor allem im Personalbereich führt aber auch zu nach wie vor sinkenden bzw. stagnierenden Erlösen pro Fall. Dieser ungebrochene Trend der vergangenen Jahre wird durch den weiterhin stark wachsenden Anteil ambulanter Dienstleistungen erheblich verstärkt. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend sich auch in der Zukunft fortsetzen und so die Kostenträger entlasten wird. In jedem Fall ist hier weiterhin die Innovationskraft des Sozialwerks gefordert.

Die weitere Entwicklung über die Jahre 2014 hinweg ist zwar zum heutigen Zeitpunkt nur schwer vorhersehbar, für das laufende Geschäftsjahr 2014 und das kommende Geschäftsjahr 2015 werden jedoch positive Jahresergebnisse prognostiziert.

Eine weitere Herausforderung besteht neben den steigenden Klientenzahlen und der generellen Personalgewinnung in zunehmend herausforderndem Klientel. Die Chancen des Sozialwerks liegen daher im weiteren Ausbau sowie der Entwicklung innovativer, sozialer Dienstleistungen, die die Selbstbestimmung der Klientinnen und Klienten im Sinne unseres Assistenzkonzepts „Qualität des Lebens“ fördern und eine gelingende aktive Teilhabe – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben unterstützen.

spendeneingaenge
Spendeneingänge an den Sozialwerk St. Georg e.V. (Konzern) und an die Stiftung Sozialwerk St. Georg

Sämtliche Spenden wurden sowohl im Sozialwerk St. Georg e. V. als auch in der Stiftung Sozialwerk St. Georg zeitnah für die jeweiligen satzungsmäßigen Zwecke eingesetzt.

Zentraler Pressekontakt

Referat für Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising

Stefan Kuster
Tel. 0209 7004-205
s.kuster(at)sozialwerk-st-georg.de

Regina Bruns
Tel.: 0209 7004-235
r.bruns(at)sozialwerk-st-georg.de

Geschäftsbericht 2013

Geschäftsbericht 2013 Online
(Hinweise zur Benutzung siehe unten)

Geschäftsbericht 2012

Download

icon flash-player

Fürs Anzeigen des „Geschäftsbericht 2013 online“ benötigen Sie die kostenfreie Software „Adobe Flash Player“, die Sie sich bei Bedarf hier herunterladen können.

EinBlick online Beschreibung

Informationen zur Bedienung unserer Blätterkataloge finden Sie hier in einer Beschreibung (PDF) zum Ansehen oder Herunterladen.