...eine Frage hätte ich noch...
- Was ist ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Sozialwerk St. Georg?
- Wo kann ich das FSJ absolvieren und wie bewerbe ich mich?
- Was sind die Voraussetzungen für ein FSJ?
- Was werden meine Aufgaben sein?
- Welches Klientel erwartet mich bei St. Georg?
- Welche Förderleistungen kann ich beantragen?
- Welche Leistungen bekomme ich vom Arbeitgeber?
- Welches Rahmenprogramm erwartet mich während des Jahres?
- Welche typischen Einstiegsprobleme erwarten mich?
- Welche Leistungen im pflegerischen Bereich werden von mir erwartet?
- Was bringt mir ein FSJ für meine brufliche Zukunft?
Was ist ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Sozialwerk St. Georg?
Beginnend in der Regel am 1.9. eines Jahres, startet für euch die Arbeit beim Sozialwerk in der Einsatzstelle. Ihr werdet im Laufe dieser Zeit lernen, Menschen mit Behinderungen vielfältiger Art zu akzeptieren und mit ihnen zusammen ihr Leben zu gestalten.
Wo kann ich das FSJ absolvieren und wie bewerbe ich mich?
Jedes Wohnheime erbringen vielfältige individuelle Hilfen in den Lebensbereichen Wohnen und Tagesstrukturierung
[Mehr: Klick auf den Begriff]Wohnheim sowie die Werk- und Tagesstätten als teilstationäres Angebot oder als Teil stationärer Hilfen
[Mehr: Klick auf den Begriff]Tagesstätten freuen sich über FSJ-Leistende, die bei der Arbeit mit anpacken. Für Fragen jeglicher Art und falls ihr euch bewerben möchtet schaut nach unter Kontakt.
Was sind die Voraussetzungen für ein FSJ?
Ihr solltet zwischen 16 und 27 Jahre alt sein und die Schulpflicht hinter euch haben. Das ist auch schon alles. Weniger wichtig sind Schulnoten oder Vorkenntnisse in einem sozialen Beruf. Wichtig ist hingegen die Bereitschaft neue Menschen kennenzulernen und sich aktiv für benachteiligte Menschen einzusetzen. Eure Motivation ist eure Schlüsselqualifikation.
Was werden meine Aufgaben sein?
Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Und ihr werdet ihnen dabei helfen, durch...
- Motivieren und Mitmachen bei einer gezielten Freizeitgestaltung
- Anleiten und Unterstützen bei alltäglichen Dingen (Waschen, Kochen, Einkaufen....)
- Begleiten bei Arztbesuchen
- Autofahren
- Einfach durch eure Anwesenheit. Manchmal braucht ein Mensch nur jemanden, der ihm zuhört!
Welches Klientel erwartet mich bei St. Georg?
Die Mitarbeitenden des Sozialwerks St. Georg bieten Menschen mit geistiger Behinderung, psychischer Erkrankung, mit Autismus ist die schwerste aller Entwicklungsstörungen.
[Mehr: Klick auf den Begriff]Autismus oder Suchterkrankung ein Zuhause sowie sinnvolle Arbeit und Teilhabe durch Arbeit und Beschäftigung – ein Leitbegriff im Sozialwerk St. Georg
[Mehr: Klick auf den Begriff]Beschäftigung, sie ermöglichen ihnen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben und verrichten - wenn nötig - pflegerische Tätigkeiten.
Welche Förderleistungen kann ich beantragen?
Ihr könnt Wohngeld in vollem Umfang beantragen, genauso wie Arbeitslosengeld II. Außerdem wird weiterhin Kindergeld gewährt.
Welche Leistungen bekomme ich vom Arbeitgeber?
- 325 € als Taschengeld und Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung
- eine Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel
- der Arbeitgeber zahlt für euch in die Sozialversicherungen ein (Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung), ihr hingegen seid steuerfrei
- einen FSJ-Ausweis, mit dem ihr verbilligt oder umsonst Büchereien, Museen, Theater und andere kulturelle Einrichtungen besuchen könnt
- Erstattung aller Fahrt- und sonstigen Kosten
- 26 Urlaubstage
Welches Rahmenprogramm erwartet mich während des Jahres?
Es gibt die Pflicht an insgesamt 25 Seminartagen teilzunehmen, die euch auf eure Arbeit vorbereiten und euch bei dieser pädogogisch begleiten. Zu Beginn besucht ihr einen Einführungstag, bei dem ihr die anderen Freiwilligen aus allen Einrichtungen des Sozialwerks in NRW kennenlernt und erste Kontakte knüpfen könnt. Über das Jahr verteilt finden dann drei fünftägige Seminare statt, die durch ihre Unterbringung, Verpflegung und das Programmangebot an Klassenfahrten erinnern.
Hier werdet ihr mit Sicherheit Freundschaften schließen. Für einen visuellen Eindruck schaut euch doch die Bildergalerie an!
Schließlich werdet ihr in eurem FSJ auch noch fünf Einzelseminare besuchen, die sich mit solchen Themen wie Geistige Behinderung umfasst verschiedene Behinderungsgrade
[Mehr: Klick auf den Begriff]Geistige Behinderung, Suchterkrankungen, Umgang mit Aggressionen und Gewalt oder Als Persönlichkeitsstörungen werden Psychische Störungen bezeichnet, die verschiedene überdauernde Erlebens- und Verhaltensmuster mit Beginn in der Kindheit und Jugend beschreiben.
[Mehr: Klick auf den Begriff]Persönlichkeitsstörungen befassen.
Ihr werdet also bestens auf eure Arbeit in der Einsatzstelle vorbereitet!
Welche typischen Einstiegsprobleme erwarten mich?
Ganz am Anfang haben viele FSJ-Leistende das Problem nicht genau zu wissen, was sie eigentlich tun sollen. Sie sind unsicher, weil sie die Bewohner und Klienten nicht kennen. Doch schon nach kurzer Zeit werdet ihr so vertraut mit eurer Arbeit sein, dass es das Normalste der Welt für euch darstellt. Ihr kennt dann die Menschen mit ihren Eigenarten und Macken und wisst, was ihr tun könnt, um sie bei ihrer alltäglichen Lebensbewältigung zu unterstützen.
Welche Leistungen im pflegerischen Bereich werden von mir erwartet?
Auch wenn euch die anderen Mitarbeitenden als Kollegin oder Kollege ansehen und wertschätzen werden, so seid ihr natürlich keine ausgebildeten Krankenpfleger oder Ähnliches. Ihr müsst also keine Verantwortung tragen, für die ihr nicht bereit seid! Ihr müsst keine Medikamente verteilen, keine Spritzen geben und keine Verbände anlegen.
Was bringt mir ein FSJ für meine berufliche Zukunft?
Am Ende eures Jahres erhaltet ihr ein Abschlusszeugnis. Ihr könnt euch vorstellen, dass jedem Arbeitgeber freiwilliges Engagement im Lebenslauf gut gefällt. Falls ihr euch nach dem FSJ vorstellen könnt eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich zu beginnen, dann habt ihr nach diesem Jahr bereits handfeste Kenntnisse, die euch das Erlernen des Berufs erleichtern werden.
Abgesehen davon erhaltet ihr wertvolle Social Skills wie etwa Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein und Kontaktfähigkeit. Und letztendlich vielleicht das Wichtigste: Menschen mit Behinderung werdet ihr als Personen wahrnehmen und mit Leichtigkeit über die Behinderung hinwegsehen!








