Sozialwerk St. Georg // Jahresbericht 2017

Materielles Wohlbefinden – Nix los ohne Moos?

Christian W. ist Mitglied der „DruckArt“-Redaktion des Tagesstätten-Verbunds. Er lebt im dezentralen Wohnen des Wohnverbunds Carpe Diem in Gelsenkirchen. Sein Erspartes nutzte er, um diese erste eigene Wohnung einzurichten, kaufte auch einige Möbel secondhand. Neben seinem PC ist Christian W. besonders stolz auf sein E-Piano: „mein Ruhepol, Platz zum Austoben und Kreativwerkstatt.“ Es hilft ihm „beim Gedankensammeln, Konzentrieren, Herunterfahren“. Und so sagt er: „Mich stärkt mein E-Piano und Musik!“ Sein Essensgeld teilt er sich gut ein, kocht für mehrere Tage und achtet auf Sonderangebote, so dass er durch die kleinen Ersparnisse hier und da die Möglichkeit hat, sich auch mal etwas Außergewöhnliches zu leisten. (vgl. EinBlick 4/2017, S. 15 „Der reichste Mann der Stadt“).

Der POS-Mittelwert mit 13,76 von 18 Punkten im stationären Wohnen und 14,17 von 18 Punkten im Ambulant Betreuten Wohnen gibt die positive Einschätzung dieser Domäne wieder. Der Umgang mit eigenem Geld, das Nachgehen einer bezahlten Arbeit sowie der Besitz von persönlichen Dingen stehen hierbei für Klientinnen und Klienten im Vordergrund.

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