Sozialwerk St. Georg // Jahresbericht 2017

Persönliche Entwicklung – Das persönliche Plus:

Erste Station unserer Reise durch das Sozialwerk St. Georg ist das Christophorushaus in Lippstadt. Der Wohnverbund mit integrierter Tagesstätte „Tagwerk“ hält Angebote insbesondere für Menschen mit psychischer Erkrankung bereit. Jan Lauken ist Vorsitzender des Nutzerbeirats und sagt: „Mich stärkt zu wissen, was passiert, und darauf Einfluss nehmen zu können!“ Auch stärken ihn „Freunde und Gesellschaft“ – wie hier im Bild Nathalie G., eine gute Freundin. Persönliche Entwicklung bedeutet auch, Zugang zu Informationen zu haben. Jan Lauken hat sich beispielsweise intensiv über das Bundesteilhabegesetz (BTHG) kundig gemacht, Klientinnen und Klienten hierüber informiert und sich bei einer Demonstration in der Landeshauptstadt aktiv für Verbesserungen eingesetzt. Jan Lauken gab mit anderen Beiräten dem Vorstand und den Leitungskräften des Sozialwerks in einem Strategie-Workshop Empfehlungen zur Umsetzung des BTHG aus Nutzersicht. Auch dem Verwaltungsrat hatte der ausgebildete Sozialhelfer mit weiteren Klienten Ideen zu noch selbstbestimmterem Wohnen unter Berücksichtigung des BTHG vorgestellt.

Die persönliche Entwicklung und die damit einhergehende zunehmende Rolle als Experte in eigener Sache zeigt sich auch insgesamt im Sozialwerk im entsprechenden POS-Mittelwert mit 14,24 von 18 Punkten im stationären Wohnen und 15,25 von 18 Punkten im Ambulant Betreuten Wohnen. Klientinnen und Klienten erleben, dass sie neue Fähigkeiten erlernen, eigenen Interessen nachgehen und für sich selbst sorgen können.

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