Sozialwerk St. Georg // Jahresbericht 2017

Soziale Inklusion – Mittendrin!

Cornelia E. und Herta G. sagen: „Mich stärkt, auch älteren Menschen zu helfen, und meine Freiheit“ sowie „Dass ich ab und zu rausgehen kann – wann ich will.“ Sie genießen in Duisburg-Homberg die Sonnenstrahlen auf einer roten Bank – DER roten Bank. Beide leben in den ALPHA-Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz – mittendrin im „inklusiven Quartier Hochheide“. Die rote Bank vor dem ALPHA-Demenzkompetenzzentrum ist zusammen mit weiteren roten Bänken Teil dieses Projekts mehrerer Kooperationspartner: Orte der Begegnung zwischen Menschen verschiedener Generationen und Gesellschaftsschichten. Auf diese Weise wird Soziale Inklusion möglich, weil zum Beispiel ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder demenzieller Veränderung in Kontakt mit Menschen aus ihrem Stadtteil kommen. Sie werden wahrgenommen und erfahren so lange wie möglich das „echte Leben im Quartier“ – dies beugt Isolation und Ausgrenzung vor (vgl. EinBlick 4/2017, S. 10: „Sitzbänke als Orte der Begegnung“).

Der Weg zur sozialen Inklusion stellt übergreifend betrachtet eine spannende Herausforderung dar. Die POS-Mittelwerte des Jahresberichts lauten hier 10,07 von 18 Punkten im stationären Wohnen und 11,93 von 18 Punkten im Ambulant Betreuten Wohnen. Sie veranschaulichen das Bestreben, das Miteinander – zum Beispiel die Mitgliedschaft von Menschen mit Assistenzbedarf in Organisationen oder deren Teilnahme an gemeinschaftlichen Aktivitäten – umfassend im Alltag, in der Gesellschaft zu verankern.

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