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Danke und alles Gute, Dieter Kornmann – willkommen, Hannelore Böhnke-Bruns!

21.11.2018

Dieter Kornmann nach drei Jahrzehnten im Sozialwerk St. Georg in den Ruhestand verabschiedet – Hannelore Böhnke-Bruns übernimmt Geschäftsführung in Westfalen-Nord, verantwortet aber weiterhin das Internat Bad Fredeburg in Westfalen-Süd   (>> Zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken:)

Danke und alles Gute, Dieter Kornmann – willkommen, Hannelore Böhnke-Bruns!

Vorstand Gitta Bernshausen (re.) heißt Hannelore Böhnke-Bruns als Geschäftsführung Westfalen-Nord willkommen.

Dieter Kornmann wird von Gitta Bernshausen als Geschäftsführer der Sozialwerk St. Georg Westfalen-Nord gGmbH verabschiedet.

Für das Christophorushaus Lippstadt bedanken sich (v. re.) Petra Dombrowicz, Stephan S. und Oliver Rademacher mit handgefertigten Holzarbeiten bei Dieter Kornmann.

Nach der „Staffelstabübergabe“ vor der Seilscheibe des Begegnungszentrums Schacht Bismarck in Gelsenkirchen: (v. li.) Thomas Grigo, Holger Gierth, Gerald Hochkamer, Thomas Kaczmarek, Andreas Konze, Hannelore Böhnke-Bruns, Dieter Kornmann, Gitta Bernshausen, Wolfgang Meyer, Petra Herzig-Schäfer.

Gelsenkirchen/Ascheberg/Schmallenberg. – Dieter Kornmann, Geschäftsführer der Sozialwerk St. Georg Westfalen-Nord gGmbH, ist jetzt nach über dreißig Jahren im Unternehmen feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Gitta Bernshausen, Vorstand des Sozialwerks St. Georg, hieß in Gelsenkirchen Hannelore Böhnke-Bruns als seine Nachfolgerin willkommen; sie übernimmt nun, formal zum 1. Dezember, die Geschäftsführung in Westfalen-Nord. Bernshausen fasste die „Staffelstab-Übergabe“ mit den Worten zusammen, mit denen auch die Einladung überschrieben war: „Danke und alles Gute, Herr Kornmann, willkommen Frau Böhnke-Bruns!“

Klientinnen und Klienten, Mitarbeitende, Leitungskräfte sowie Freunde und Förderer des sozialen Dienstleistungsunternehmens mit Angeboten für Menschen mit Behinderung und Erkrankung in Nordrhein-Westfalen waren zum Unternehmenssitz nach Gelsenkirchen gekommen. Im dortigen Begegnungszentrum „Schacht Bismarck“ bereiteten sie Dieter Kornmann anlässlich seines Eintritts in die passive Phase der Altersteilzeit mit Reden und Beiträgen einen persönlichen, feierlichen Abschied und Hannelore Böhnke-Bruns einen würdigen Empfang.

"Willkommen, Hannelore Böhnke-Bruns!"

Hannelore Böhnke-Bruns (51) ist seit März 2016 Geschäftsführerin der Sozialwerk St. Georg Westfalen-Süd gGmbH, Schmallenberg. „Schön, dass wir die Geschäftsführung in Westfalen-Nord formal ab Dezember nun in vertraute und bewährte Hände legen können und so eine gute Lösung im Unternehmen selbst gefunden wurde“, befand Gitta Bernshausen.

Hannelore Böhnke-Bruns bleibt formal noch bis Ende des Monats in der bisherigen gemeinsamen Geschäftsführung mit Holger Gierth. Offiziell ab Dezember wird dieser dann die Geschäftsführung für den Kreis Siegen, den Kreis Olpe, den Märkischen Kreis und den Hochsauerlandkreis alleine ausüben. Daneben führt Gierth weiterhin die Geschäfte der Sozialwerk St. Georg LenneWerk gGmbH.
Böhnke-Bruns bleibe aber „dem Süden“ erhalten als Geschäftsführerin der Internat Bad Fredeburg gGmbH, so Bernshausen, die der Diplom-Ökonomin mit auf den Weg gab: „Herzlichen Dank, dass Sie diese neue Herausforderung annehmen. Für Ihre neue Tätigkeit in Ascheberg & Co. wünschen wir Ihnen weiterhin Gottes Segen und viel Erfolg.“

"Danke und alles Gute, Dieter Kornmann!"

Der heute 63-jährige Diplom-Pädagoge Dieter Kornmann war vor 33 Jahren, im Oktober 1985, als Einrichtungsleiter in Welver ins Sozialwerk St. Georg eingetreten. Im Jahr 1997 wurde er zum Geschäftsführer der Sozialwerk St. Georg Westfalen-Nord gGmbH in Ascheberg berufen. „Herzlichen Dank für Ihre Leistung im Sozialwerk St. Georg. In den vergangenen drei Jahrzehnten hatten Sie so maßgeblichen Anteil an der Entwicklung unseres sozialen Dienstleistungsunternehmens“, sagte Gitta Bernshausen. Sie erläuterte: „Sie haben die Angebotsentwicklung beharrlich, zielgerichtet und solide vorangetrieben. Damit haben sie entscheidend zur Steigerung der Qualität des Lebens der Menschen mit Assistenzbedarf beigetragen.“

Bernshausen hob insbesondere den Aufbau und die Zusammenführung der einzelnen Einrichtungen inklusive inhaltlicher Neuausrichtung und Steuerung der Angebotsstruktur hervor. Auch den Aufbau der ambulanten Dienste wie Ambulant Betreutes Wohnen, Familien unterstützender Dienst und zuletzt die Gründung des Ambulanten Pflegedienstes in Welver lagen in Kornmanns Verantwortung. Nicht zuletzt die Modernisierung, Weiterentwicklung und Neubau von Wohnangeboten in Hamm, Unna, Lüdinghausen und Soest fielen in „seine“ Zeit.

Bernshausen zeichnete auch ein Portrait des „Menschen Dieter Kornmann“: „Sie sind ein Garant für Verhältnismäßigkeit, Respekt und Demut, der die Menschen gut mitnehmen kann – wertschätzend, vertrauensvoll und ihnen zugewandt. Sie werden uns fehlen mit Ihrer Verlässlichkeit, vielen Dank für alles!“

Beiträge hatten auch Beiräte, Leitungskräfte und Betriebsrat beigesteuert. Im Namen des Nutzer-Beirats des Christophorus-Hauses in Lippstadt zum Beispiel brachten Oliver Rademacher und Stephan S. als Abschiedsgeschenk mehrere im „Tagwerk am Mondschein“ gefertigte Symbole aus Holz mit. „Danke, dass Sie auch ungewöhnlichen Tönen Raum gegeben haben“, sagte Stephan S., „wir konnten uns immer auf Augenhöhe begegnen und wurden mit unseren Anliegen ernst genommen. Sie haben Ressourcen für uns eingesetzt und uns dadurch ermöglicht, hier zu stehen“. Oliver Rademacher bekräftigte: „Die Aktuelle Stunde mit Ihnen war immer sehr informativ. Danke für die Zusammenarbeit und die vielen Verbesserungen.“

Dieter Kornmann zeigte sich gerührt angesichts der vielen guten Worte und dankte allen, mit denen er im Sozialwerk St. Georg zusammenarbeiten durfte. Er sei gerade „ungläubig, wehmütig und neugierig“, so der scheidende Geschäftsführer.

Kornmann berichtete von der ursprünglichen Motivation, sich beruflich für Menschen mit Assistenzbedarf einzusetzen: Die Grundfrage „Warum werden Menschen Rechte vorenthalten, nur weil sie ein Handicap haben?“ habe in ihm einen „Nerv der sozialen Gerechtigkeit“ getroffen – und über 33 Jahre bis heute getragen. „Das Sozialwerk St. Georg hat nicht nachgelassen, die Impulse in der Welt zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Assistenzbedarf aufzugreifen; diese Impulse sind in der DNA des Unternehmens verwurzelt und gleichzeitig in die Zukunft gerichtet.“ Die Beteiligung von Klientinnen und Klienten müsse sich weiter fortsetzen. Kornmann bekräftigte mit Blick auf das Leitmotiv des Sozialwerks: „Gemeinsam, anders, stark geht es weiter!“

Mehr über das Sozialwerk St. Georg in Westfalen-Nord: www.gemeinsam-anders-stark.de/westfalen-nord

Mehr über das Sozialwerk St. Georg in Westfalen-Süd: www.gemeinsam-anders-stark.de/westfalen-sued

 

 

 

 

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