Schriftgröße anpassen:  
    Verlinkungen hervorheben:  A

Der Grüne Drache PaN - Newsletter Nr. 9 zum Thema Nachhaltigkeit

20. Januar 2023

Allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr! Auf das wir in 2023 viel erreichen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir melden uns mit der neunten Ausgabe des Newsletters zum Thema Nachhaltigkeit.


1.  Jetzt anmelden zum Fachtag “Energie sparen” am 30. Januar 2023
Alle Interessierte aus dem Sozialwerk und auch von außerhalb können sich am Montag, dem 30.1.2023 umfassend zum Thema “Energie sparen” informieren. Von 10 bis 12 Uhr findet der nächste digitale Fachtag statt.
Den Beginn der Veranstaltung übernimmt ein Mitarbeiter der Stadt Gladbeck, Jürgen Harks. Der Vertreter der Abteilung Umwelt des Amtes für Planen, Bauen, Umwelt wird über die Aktivitäten der Stadt zur Verbesserung der Energieeffizienz und zu verschiedenen Förderprogrammen zur energetischen Sanierung berichten sowie das Projekt “ÖKOPROFIT” vorstellen, bei dem verschiedene Akteure aus Kommune und Wirtschaft kooperieren.
Wer Ideen oder eigene Umsetzungsbeispiele hat kann sich gerne vorab melden oder auch gerne spontan einbringen. Wir freuen uns über einen aktiven Austausch untereinander! Alle Fragen zur Veranstaltung sowie die Anmeldung erfolgt über unserer E-Mail-Adresse: GruenerDrachePaN(at)sozialwerk-st-georg.de.
 

2. Gießkannenhelden: Dein grünes Herz... … Mach mit. Für Bäume in deiner Stadt.
Helden und Heldinnen gesucht. Wir wollen uns für das Klima einsetzen und das schaffen wir nur gemeinsam. Gemeinsam mit den Gießkannenhelden. Gefördert durch die Gelsenwasser Stiftung werden uns 1000L Tanks zur Verfügung gestellt. Diese werden an die Regenrinne angeschlossen. Dann kommen wir ins Spiel. Wir stellen den Platz bereit und unsere Aufgabe wird es dann sein, die Bäume im Umfeld zu gießen. Dafür werden uns auch Gießkannen mitgebracht. So können wir mir Angehörigen, Freunden, Nachbarn oder Kolleg:innen aktiv werden. Wir wollen uns beteiligen und das Netz von „Wasserquelle“ in der Stadt Gelsenkirchen ausbauen.

  • Wie viel Platz wird benötigt? Eine Aufstellfläche von ca. 1,20m x 1,20m.
  • Wo soll die Tonne stehen? An einem Fallrohr und in der Nähe von Straßenbäumen.

Wir haben uns registriert. Sobald es los geht bekommen wir Bescheid und weitere Infos folgen! Diese Initiative richtet sich nur an die Stadt Gelsenkirchen, aber es gibt bestimmt auch in anderen Städten ähnliche Initiativen. Fragen Sie einfach nach. Vielleicht wissen Sie schon von einer Initiative, dann teilen Sie uns die gerne mit und wir berichten.

3. Foodsharing
Wir im Sozialwerk schmeißen zu viel Essen weg! Nicht nur wir, auch viele andere tun das. „Konsument:innen wollen kurz vor Ladenschluss noch ausreichend frische Lebensmittel bekommen. Deshalb sind Supermärkte verpflichtet, viel mehr Produkte anzubieten, als tatsächlich benötigt werden.“ (Eva Zöchling)
Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft und wollen etwas dagegen tun. Nur wie? Foodsharing.
Es ist jedem schonmal passiert. Man kauft zu viel ein und kann gar nicht so viel essen, wie Lebensmittel zuhause sind. Doch irgendwann werden die Sachen schlecht und man müsste sie eigentlich wegschmeißen. Dagegen können wir was tun und sind in Kontakt mit Foodsharing.
Foodsharing: "food"="Essen/Lebensmittel" und "sharing"= "teilen". Der Name ist Programm. Foodsharing ist eine sehr spannende Initiativer für einen Wegwerfstop von Lebensmittel. Mittlerweile sind über 360.000 Mitglieder auf der Online-Plattform aus Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Durch tatkräftiges Engagement und Rettungsaktionen konnten bis heute 44.859,486 Tonnen Lebensmittel vor dem Müll gerettet werden. Und das alles komplett ehrenamtlich und unentgeltlich sowie unabhängig, kostenlos, werbefrei und nicht kommerziell.
Wie funktioniert Foodsharing?
Das Prinzip von Foodsharing ist ganz einfach: Die Initiative kooperiert derzeit mit 8.710 Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eingeschulte Foodsaver*innen holen gemeinsam mit Foodsharer*innen (Tragehilfen) Lebensmittel direkt in den Betrieben ab, die nicht mehr verkauft werden können. Diese Produkte landen sonst im Müll. Dabei gilt der Grundsatz, egal an wen; Hauptsache sie werden nicht weggeworfen.

4. Mülltrennung und Müllvermeidung
ENDLICH ist die gelbe Tonne auch am Schachtgelände in Gelsenkirchen eingezogen und wird auch schon fleißig genutzt! Nach und nach wird das Thema Mülltrennung am Schachtgelände in Angriff genommen. Bei verschiedensten Gesprächen wurden diverse Ideen aufgenommen und werden nun im Folgenden aufgegriffen und umgesetzt. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Im Zuge dieser Gespräche kamen wir auf das Thema der Essensverpackungen durch Deli Carte. Schon gewusst? Deli Carte ermöglicht die Kreislaufwirtschaft und nimmt geleerte und gesäuberte Verpackungen wieder zurück, um diese zu recyclen und wiederzuverwenden.
Auch die gesetzlichen Vorgaben haben sich diesbezüglich seit Anfang des Jahres geändert! Das hat sich beim Verpackungsgesetz geändert: „Ab 1. Januar 2023 muss im Handel mit Lebensmitteln und Getränken, die erst beim Letztvertreiber (also „im Laden“ oder „bei Lieferung“) verpackt werden, eine Mehrwegpflicht: Die Verkäufer müssen für Lebensmittelverpackungen aus Plastik sowie Getränkebecher aus allen Materialien jeweils eine Mehrwegalternative anbieten, die nicht teurer verkauft werden darf als die bisherige Einwegvariante.“ (Auszug aus den Neuerungen, Verpackungsgesetz: Was sich ab 2023 ändert - Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) 2023)

Es grüßt herzlich, Ihr GrünerDrachePaN