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Am 11. März war es so weit: Rund 30 Kolleg:innen aus allen APP-Pflegediensten kamen erstmals zu einem gemeinsamen APP-Tag der Sozialwerks St. Georg Care zusammen. APP steht für „Ambulant Psychiatrische Pflege“ und wird zurzeit an fünf Standorten angeboten. Mitarbeitende aus Soest, Coesfeld, Neukirchen, Duisburg und Gelsenkirchen nutzten diese Premiere, um sich persönlich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Was einst mit nur zehn Mitarbeitenden begann, ist heute zu einem starken, vielfältigen Netzwerk gewachsen.

Im Mittelpunkt stand vor allem eines: der Austausch. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin Stefanie Müller und Juan Moya-Alcaide, der die inhaltliche Gesamtleitung in der Pflegesparte innehat, starteten die Teilnehmenden zunächst in ihren vertrauten Teams. Dort sammelten sie Themen und Fragen aus ihrem Arbeitsalltag. Dinge, die sie schon immer einmal mit Kolleg:innen aus anderen Standorten besprechen wollten. Anschließend wurden die Gruppen bewusst gemischt, sodass neue Perspektiven aufeinandertrafen.

In kleinen Runden entwickelte sich schnell ein lebendiger Dialog. Fragen wie „Wie macht ihr das bei euch?“ oder „Was können wir voneinander lernen?“ standen im Raum und wurden offen, ehrlich und praxisnah diskutiert. Dabei zeigte sich: Die Grundhaltung in der ambulanten psychiatrischen Pflege ist überall ähnlich, doch in der konkreten Organisation gibt es Unterschiede. So wurde beispielsweise deutlich, dass sich zum Beispiel die Arbeit mit Klient:innen in Duisburg und Gelsenkirchen in einigen Punkten von der in Ottmarsbocholt unterscheidet.

Auch der spontane Besuch von Vorstandsmitglied Thomas Kaczmarek sorgte für einen besonderen Moment. Mit einem persönlichen Rückblick auf die Entwicklung des Sozialwerks gab er zusätzliche Einblicke und würdigte die Arbeit der Teams.

Ein Highlight des Tages war die Arena-Tour auf Schalke: In zwei Gruppen erkundeten die Teilnehmenden das Stadion und warfen einen Blick hinter die Kulissen, von den Umkleidekabinen bis hinunter an den Spielfeldrand.

Das Fazit des Tages fiel eindeutig aus: Der Austausch war nicht nur intensiv, sondern auch bereichernd und vor allem lebendig. Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch, ein solches Treffen regelmäßig zu wiederholen. Aktuell wird daher überlegt, den APP-Tag künftig einmal jährlich zu etablieren, als festen Raum für Vernetzung, fachlichen Austausch und gegenseitige Wertschätzung.

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