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Wie gelingt ein barrierefreies Miteinander in Gelsenkirchen? Antworten darauf gab der Aktionstag „GE-meinsam Barrieren abbauen“, der am Samstag, 4. Juli, auf der Hochstraße stattfand. Zwischen Informationsständen, Glücksrad, Popcorn und selbstgebackenem Kuchen entstanden vor allem eines: viele Gespräche über Teilhabe, Barrierefreiheit und die Frage, wie Inklusion im Alltag gelingen kann.

Mit dabei war auch a2b (Arbeit, Bildung & Beschäftigung), der Bereich des Sozialwerks St. Georg für berufliche Teilhabe. Gemeinsam mit Beschäftigten, dem Werkstattrat und der Frauenbeauftragten präsentierte das Team Eigenprodukte der Emscher-Werkstatt und informierte über die vielfältigen Angebote von georgs.plus. Das Inklusionsunternehmen georgs.plus bot selbstgebackenen Kuchen an, der bei den Besucher:innen auf viel positives Feedback stieß und viele Gelegenheiten für Gespräche schuf.

Der von der Stadt Gelsenkirchen und der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen (AGB) organisierte Aktionstag bot zahlreichen Vereinen, Institutionen und Einrichtungen aus dem sozialen Bereich sowie der Behindertenhilfe die Möglichkeit, ihre Angebote vorzustellen und mit interessierten Bürger:innen ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig setzte die Veranstaltung ein wichtiges Zeichen für mehr Bewusstsein und Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen.

Ein besonderes Highlight am Stand des Sozialwerks war das Glücksrad, bei dem verschiedene Eigenprodukte gewonnen werden konnten. Auch das kostenlose Popcorn lockte viele Gäste an den Stand. Die lockere Atmosphäre erleichterte den Austausch über Barrieren im Alltag und darüber, wie sich diese gemeinsam abbauen lassen.

Passend dazu stellte das Team auch das neue Projekt„Barrierefrei in Gelsenkirchen“ vor. Mit Unterstützung der Aktion Mensch setzt sich georgs.plus in den kommenden fünf Jahren dafür ein, Barrieren – beispielsweise bei Veranstaltungen – weiter abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Gelsenkirchen nachhaltig zu stärken.

Der Aktionstag machte deutlich, dass Barrierefreiheit weit mehr ist als die Beseitigung baulicher Hindernisse. Sie entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

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