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Mit alkoholfreien Cocktails, einem Kickerturnier und vielen Gästen wurde Anfang Juli das Haus Papillon in der Magdeburger Straße offiziell eingeweiht.

Schon beim Betreten des Hauses wurde deutlich, wie sehr sich die Klient:innen mit ihrem neuen Zuhause identifizieren. Viele von ihnen führten die Gäste selbst durch das Gebäude und zeigten stolz ihre Wohnbereiche, Gemeinschaftsräume und den Garten.

Zuvor war Haus Papillon in zwei Villen an der Uechtingstraße untergebracht. Mit dem Umzug in die Magdeburger Straße stehen den Klient:innen nun deutlich mehr Gemeinschaftsflächen zur Verfügung. Jeweils sechs Menschen leben in einer Wohngruppe mit Einzelzimmern, gemeinsamer Küche und Wohnzimmer. Alle Wohngruppen verfügen über einen direkten Zugang zu Terrasse oder Garten.

Das Gebäude in der Magdeburger Straße gehört bereits seit vielen Jahren zum Sozialwerk St. Georg. Nach einem Brand im Jahr 2025 wurde es umfassend renoviert. Heute bietet es den Klient:innen unter anderem einen Fitnessraum, einen Medienraum, großzügige Aufenthaltsbereiche mit Kicker sowie einen großen Garten mit Tischtennisplatte. Die neuen Räume schaffen auch Platz für Freizeitangebote wie eine Kochgruppe, Fitness- und Beautyangebote, ein gesundes Frühstück sowie Frauen- und Männergruppen.

„Durch die Renovierung ist für die Klient:innen und Mitarbeitenden wirklich ein tolles Haus entstanden“, sagt Fachleiterin Daniela Golombek. „Die neuen Räume bieten viel mehr Möglichkeiten, gemeinsam Zeit zu verbringen und den Alltag aktiv zu gestalten.“

Beim Umzug konnten die Klient:innen viele Entscheidungen selbst mitgestalten. Gemeinsam wurden Möbel ausgesucht und die neuen Wohngruppen zusammengestellt. Dass Mitbestimmung im Haus Papillon selbstverständlich ist, zeigte sich auch bei der Einweihungsfeier. Klient:innen und Mitarbeitende bereiteten gemeinsam Kuchen und Salate vor, mixten alkoholfreie Cocktails und organisierten ein Kickerturnier. Ein Imbisswagen, ein Eiswagen und eine Fotobox sorgten zusätzlich für gute Stimmung. Rund 100 Gäste – darunter Angehörige, Kooperationspartner:innen sowie Mitarbeitende und der Vorstand des Sozialwerks – besuchten die Feier. Den musikalischen Abschluss gestaltete die Band „Motherfunkers“.

Fachleiterin Daniela Golombek freute sich besonders über die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste: „Viele haben gesagt, wie herzlich sie empfangen wurden und wie viel Liebe in der Vorbereitung steckte. Es war schön zu erleben, was Klient:innen und Mitarbeitende gemeinsam auf die Beine gestellt haben.“

 

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