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„Rettet Assistive Technik die Eingliederungshilfe?“ Unter dieser zugespitzten Frage stellte sich das Verbundvorhaben „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“ auf der REHACARE 2026 in Düsseldorf vor. Norbert Killewald von der SozialstiftungNRW, Yvonne Brokop vom Caritasverband Coesfeld und Elias Wildförster vom Sozialwerk St. Georg hielten dazu einen gemeinsamen Vortrag.

„Keine Technik ohne Taktik“ lautete ein Schwerpunkt des Programms. Im Mittelpunkt stand die Frage, was geschehen muss, damit assistive Technik im Wohnen tatsächlich hilfreich ist. Denn die Auswahl eines Geräts allein reicht nicht: Die Technik muss zu den Bedarfen der Nutzer:innen passen und sinnvoll in den Alltag und die Abläufe einer Einrichtung eingebunden werden. Das Programm sah dazu Einblicke in das Verbundvorhaben sowie ein Beispiel für die Einführung der Technik vor: PARTO – ein digitales Bezahlsystem. Ergänzt wurden die Themen durch Filmbeiträge aus dem Alltag ausgewählter Projektstandorte. www.rehacare.de

Das vom Sozialwerk St. Georg koordinierte Verbundvorhaben wird von der SozialstiftungNRW gefördert. An zehn Projektstandorten in Nordrhein-Westfalen wird erprobt, wie assistive Technik die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Assistenzbedarf im Wohnen stärken kann. Zwei Hochschulen begleiten das Projekt wissenschaftlich. Sie untersuchen auch, welche Auswirkungen der Technikeinsatz auf die Arbeit der Mitarbeitenden hat. verbundvorhaben-assistive-technik.de

Informationen und Videos zum Projekt waren während der REHACARE außerdem im Informationsbereich der SozialstiftungNRW am Stand der Landesregierung NRW zu sehen.

 

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