Schriftgröße anpassen:  
    Verlinkungen hervorheben:  A
01. Februar 2024

Klausurtagung des Teilhabebeirats

Als Inklusionsbeauftragter von Lüdinghausen ist Alfons Wecker nicht nur in seiner Heimatstadt sehr gefragt. Er ist auch erster Vorsitzender des Teilhabebeirates für den Kreis Coesfeld und hat in diesen beiden Funktion im vergangenen Jahr an 26 Ausschüssen und Konferenzen teilgenommen, diese mit vorbereitet, Messen und Foren besucht, genetworkt und vieles mehr. In das neue Jahr startete er direkt mit einer Klausurtagung, an der neben 30 Teilnehmenden aus dem gesamten Kreisgebiet auch der Landrat des Kreises Coesfeld und die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung, Claudia Middendorf, teilnahmen.

Sandra Sonnenberger, Fachleiterin im Ambulant Betreuten Wohnen in Lüdinghausen, begleitet Alfons Wecker seit vielen Jahren: „Inzwischen kann ich zwei Fachleistungsstunden für die „politische Inklusion“ einsetzen. Das zeigt, dass dieses Thema auch bei den Kostenträgern einen gewissen Stellenwert hat.“ Im Kreis Coesfeld gebe es bisher erst vier oder fünf Inklusionsbeauftragte. Umso wichtiger sei das Engagement von Alfons Wecker, der auf der Klausurtagung gemeinsam mit den Teilnehmenden überlegte, welche Schwerpunkte sie sich für 2024 setzen wollen.

Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen die Themen Partizipation, Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr, die Integration in den Arbeitsmarkt, digitale Barrierefreiheit und bezahlbarer barrierefreier Wohnraum. Die Bretter, die dafür zu bohren sind, sind dick. Ermutigend ist die Unterstützung, die Sonnenberger, Wecker und ihre Mitstreiter:innen vom Land erhalten. Die Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung in NRW, Claudia Middendorf, hatte ihre Teilnahme an der Klausurtagung zugesagt und dort ganz konkret ihre Unterstützung angeboten. Sonnenberger: „Menschen mit Behinderung können sich direkt an Frau Middendorf wenden. Das ist ein tolles Angebot, das sich nicht nur an die Teilnehmenden an der Veranstaltung richtet, sondern an alle Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen.“ Die Kontaktdaten von Frau Middendorf können daher auch weitergegeben werden: E-Mail: Kontakt(at)­lbbp.nrw.de, Telefon: 0211 855-3021.