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27. November 2025

Neue Werkstatträte und Frauenbeauftragte gewählt

Sowohl in der Emscher-Werkstatt als auch in der Lenne-Werkstatt liegen spannende Tage hinter den Beschäftigten. Anfang November wurden in beiden WfbMs des Sozialwerks die neuen Werkstatträte und die neuen Frauenbeauftragten gewählt – ein Ereignis, das für die Mitbestimmung eine große Bedeutung hat. Der Werkstattrat bringt Themen wie Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen oder die Gestaltung der Arbeitsplätze gegenüber der Werkstattleitung ein. Gleichzeitig setzen sich die Frauenbeauftragten für die Anliegen von Frauen mit Assistenzbedarf ein und haben damit ebenfalls eine zentrale Rolle.

In beiden Werkstätten war die Wahlvorbereitung ein intensiver Prozess. Joachim Klatte, langjähriger Vorsitzender des Werkstattrats der Emscher-Werkstatt, beschreibt die Abläufe so: Von Aushängen über Fristen bis zu Einspruchsmöglichkeiten sei vieles genau geregelt und müsse sorgfältig dokumentiert werden. Dazu gehöre auch zu prüfen, wer wahlberechtigt ist und wer sich aufstellen darf. „Man braucht Menschen, die den Überblick behalten“, sagt er. Diese strukturierten Abläufe gelten für alle anerkannten Werkstätten und prägen auch die Wahlen im Sozialwerk.

In der Emscher-Werkstatt stellten sich 13 Personen zur Wahl, sieben wurden gewählt, sechs weitere sind nun wichtige Nachrücker:innen. Die Beteiligung war nicht so hoch wie gehofft – ein Phänomen, das auch in vielen anderen Werkstätten zu beobachten ist, weil einige Beschäftigte auf Außenarbeitsplätzen arbeiten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können. Trotzdem blickt Klatte positiv nach vorn: „So stark wie jetzt war der Werkstattrat in der Emscher-Werkstatt noch nie.“ Alle Mitglieder seien motiviert und bereit, die vielen Aufgaben gemeinsam zu tragen – von Gesprächen mit der Geschäftsführung über interne Sitzungen bis zur Mitarbeit in Arbeitskreisen oder der Begleitung von Beschwerden.

Auch in der Lenne-Werkstatt verlief die Wahl ruhig und gut vorbereitet. Dort hatten sich neun Personen für den Werkstattrat und drei Frauen für das Amt der Frauenbeauftragten aufstellen lassen. Mit zwei neuen Mitgliedern erhält das Gremium frische Impulse – ein wichtiges Signal für die kommenden Jahre.

 

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