Neuer sozial.raum in Ascheberg eröffnet
Gute Gespräche, neue Kontakte und viele interessierte Gäste: Rund 50 Besucher:innen haben die Eröffnung des neuen sozial.raums des Sozialwerks St. Georg in Ascheberg gefeiert. Klient:innen, Nachbar:innen, Gewerbetreibende und weitere Interessierte nutzten die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Das Team des Ambulant Betreuten Wohnens im Kreis Coesfeld hat mit dem neuen sozial.raum in Ascheberg einen zusätzlichen Ort für Begegnung, Beratung und Teilhabe geschaffen. Der Standort soll Menschen mit Assistenzbedarf einen wohnortnahen Treffpunkt bieten und gleichzeitig die Vernetzung im Gemeinwesen stärken.
„Wir möchten näher an den Menschen sein und gemeinsam mit ihnen Angebote entwickeln“, sagt Raphaela Schirrmeister-Sternschulte, Leiterin der Ambulanten Dienste im Kreis Coesfeld. „Uns ist wichtig, dass die Menschen ihren Sozialraum aktiv mitgestalten können.“
Bislang begleiten die Teams des Ambulant Betreuten Wohnens rund 180 Klient:innen im Kreis Coesfeld von den Standorten Dülmen und Lüdinghausen aus. Mit dem neuen Standort in Ascheberg wird das Angebot weiter ausgebaut. Das Team vor Ort besteht aus fünf Mitarbeitenden sowie Fachleiterin Carolin Brauner-Hoffmann. Aktuell werden bereits rund 40 Klient:innen in Ascheberg und Umgebung begleitet.
Mit dem neuen Standort ist das Ambulant Betreute Wohnen künftig noch näher an den Menschen in Ascheberg und Umgebung. Bisher fanden viele Angebote und Treffen in Lüdinghausen statt. Nun gibt es auch in Ascheberg einen Anlaufpunkt, an dem Beratung, Begegnung und gemeinsame Aktivitäten möglich sind. Gleichzeitig verkürzen sich Wege für Klient:innen und Mitarbeitende.
Die neuen Räumlichkeiten wurden bewusst als Ort des Austauschs und der Gemeinschaft gestaltet. Neben Büroräumen stehen ein großer Gemeinschafts- und Besprechungsbereich, eine offene Küche sowie weitere flexibel nutzbare Räume zur Verfügung. Hier können Gespräche stattfinden, gemeinsame Aktivitäten angeboten oder neue Ideen entwickelt werden.
Besonders wichtig ist dem Sozialwerk St. Georg dabei die Mitgestaltung durch die Klient:innen. Welche Aktivitäten und Treffpunkte künftig entstehen, soll nicht vorgegeben werden. Stattdessen werden die Menschen vor Ort ihre Wünsche und Interessen einbringen und gemeinsam mit den Mitarbeitenden neue Ideen entwickeln.
„Viele Menschen freuen sich über einen Ort, an dem sie unkompliziert vorbeischauen, Kontakte knüpfen und Gemeinschaft erleben können“, sagt Schirrmeister-Sternschulte. „Oft sind es gerade die kleinen Begegnungen im Alltag, die Teilhabe ermöglichen.“
Der sozial.raum soll künftig auch für Menschen, Gruppen und Initiativen aus Ascheberg offenstehen. Vereine, Kirchengemeinden, Nachbarschaftsinitiativen oder andere Gruppen können die Räumlichkeiten nach Absprache nutzen.
Interessierte können sich an Fachleiterin Carolin Brauner-Hoffmann wenden: c.brauner-hoffmann@sozialwerk-st-georg.de.