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Kann assistive Technik Menschen mit Unterstützungsbedarf mehr Selbstständigkeit und Teilhabe ermöglichen? Kann sie Mitarbeitende entlasten? Und was braucht es, damit technische Lösungen nicht nur gut funktionieren, sondern auch im Alltag der Eingliederungshilfe ankommen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Abschluss- und Transferkonferenz „Rettet assistive Technik die Eingliederungshilfe?“ am 26. November 2026 an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Nach zwei Jahren gemeinsamer Forschung und praktischer Erprobung werden dort Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Verbundvorhaben „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“ (VvAT) vorgestellt und mit Vertreter aus Praxis, Wissenschaft, Politik, Selbstvertretung und weiteren Interessierten diskutiert.

Zwei Jahre Forschung und Praxis

Das von der SozialstiftungNRW geförderte Verbundvorhaben hat sich damit beschäftigt, welche Möglichkeiten assistive Technologien für Menschen mit Unterstützungsbedarf eröffnen und welche Voraussetzungen es braucht, damit sie im Alltag einen echten Mehrwert bieten. Wissenschaftliche Begleitung und praktische Erprobung wurden dabei an verschiedenen Projektstandorten miteinander verbunden.

Die Abschlusskonferenz bringt diese Perspektiven nun zusammen. Auf dem Programm stehen wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso wie konkrete Einblicke aus den Projektstandorten. Die Themen reichen von Sprachassistenz und digitalen Lösungen über Künstliche Intelligenz und die Entbürokratisierung bis hin zu den organisatorischen Voraussetzungen für die Einführung assistiver Technik.

Technologien kennenlernen und Erfahrungen austauschen

Eine begleitende Ausstellung bietet die Möglichkeit, assistive Technologien und Produkte kennenzulernen und vor Ort auszuprobieren. Zum Abschluss geht es in einem Impulsvortrag und einer Podiumsdiskussion um die Frage, unter welchen Bedingungen der Einsatz assistiver Technik in der Eingliederungshilfe nachhaltig gelingen kann.

Die Konferenz richtet sich an Fach- und Führungskräfte von Leistungserbringern und Leistungsträgern, Selbstvertretungen, Politik, Wissenschaft, Studierende, Technologieanbieter und weitere Interessierte.

Teilnahme vor Ort oder online

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Eine Teilnahme ist vor Ort an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum oder online per Livestream möglich. Die zentralen Programmpunkte werden live übertragen.

Termin: 26. November 2026
Ort: Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Immanuel-Kant-Straße 18-20, 44803 Bochum

Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:

Die Anmeldung ist bis zum 8. November 2026 möglich.

Das Verbundvorhaben „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“ (VvAT) wird von der SozialstiftungNRW gefördert.

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