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Mitten auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen hing ein Baum voller Wünsche, Forderungen und Erfahrungen: Menschen schrieben auf Karten, welche Barrieren sie im Alltag erleben, was sie sich für mehr Teilhabe wünschen und was Inklusion für sie bedeutet. Der sogenannte „Protestbaum“ wurde damit zum sichtbaren Zeichen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, der in diesem Jahr unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ stand.

Rund um den 5. Mai fanden bundesweit Aktionen und Protestzüge statt, um auf die Rechte von Menschen mit Assistenzbedarf und bestehende Barrieren aufmerksam zu machen. Auch Menschen aus dem Sozialwerk St. Georg beteiligten sich in verschiedenen Städten in NRW an den Aktionen, unter anderem in Schmallenberg, Hattingen und Gelsenkirchen.

Über die Veranstaltung in Gelsenkirchen berichtet dieser Beitrag: Organisiert wurde die Aktion auf dem Heinrich-König-Platz federführend von unserem Inklusionsunternehmen georgs.plus gGmbH. Unterstützt wurde sie von der Aktion Mensch sowie von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Gelsenkirchen und Herne und der Beratung zum Persönlichen Budget der Sozialwerk Teilhabe gGmbH.

Der Platz wurde an diesem Tag zu einem Ort für Austausch, Begegnung und Beteiligung. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, ihre Gedanken sichtbar zu machen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich an den Infoständen zu informieren.

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