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Sie sind klein, fleißig und arbeiten Flügel an Flügel: Rund 20.000 Honigbienen haben auf dem Schachtgelände ihr neues Zuhause gefunden. Mit einer Bienenpatenschaft der Stiftung Sozialwerk St. Georg wird die langjährige Zusammenarbeit mit dem Nachhaltigkeitspartner BienenVest um einen weiteren Baustein ergänzt.

Die Kooperation mit BienenVest besteht bereits seit mehreren Jahren. In der Emscher-Werkstatt fertigen Beschäftigte Wildbienenhäuser, die von BienenVest deutschlandweit zur Förderung der Artenvielfalt vertrieben werden. Die Zusammenarbeit findet inzwischen bundesweit Beachtung: Eines der Wildbienenhäuser wurde im Rahmen eines Termins mit der Bundesbauministerin als Symbol für Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung präsentiert. Zudem betreut BienenVest bereits zwei Bienenvölker an der Alten Schule. Nun kommen zwei weitere Bienenvölker auf dem Schachtgelände hinzu.

Die Idee entstand im Zuge der Weiterentwicklung des Kreativgartens auf dem Schachtgelände. Konzern-Geschäftsführer Wolfgang Meyer wünschte sich, das Thema Nachhaltigkeit auch dort sichtbar zu machen. Michael Wegmann, Geschäftsführer der Emscher-Werkstatt, stellte den Kontakt zu BienenVest und Imker Marco Bartos her. Durch die bereits bestehende Zusammenarbeit konnten die Planungen schnell in die Tat umgesetzt werden.

Die Betreuung der Bienenvölker übernimmt BienenVest. Der Kooperationspartner kümmert sich um die Pflege der Bienen und die Honigernte. Für das Sozialwerk bedeutet das gleichzeitig die Chance, das Thema Bienen künftig noch stärker in den Alltag einzubinden. So sollen Klient:innen gemeinsam mit dem Imker die Welt der Honigbienen entdecken können. Auch die Kita auf dem Schachtgelände hat bereits Interesse an entsprechenden Angeboten bekundet.

Irgendwann wird sich die Arbeit der rund 20.000 neuen Bewohner:innen auch schmecken lassen: Der Honig gehört zum Konzept der Bienenpatenschaft und steht dem Sozialwerk später zur Verfügung. Wie er künftig angeboten wird, ist noch offen. Vorstellbar ist ein Verkauf über den Kiosk auf dem Schachtgelände, die gastronomischen Einrichtungen oder die Werkstätten. Gleichzeitig gibt es erste Überlegungen, zusätzliche inklusive Angebote rund um das Thema Imkerei zu schaffen. So verbindet die Kooperation künftig Naturschutz, Umweltbildung und gelebte Teilhabe auf ganz praktische Weise.

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