Unter dem Motto „Gemeinsam für Demokratie“ tauchen Klient:innen und Mitarbeitende des Sozialwerks St. Georg aktuell in eine besondere Theater-Workshop-Reihe ein. Gemeinsam mit der Theatergruppe „Die Mimosen“ erkunden sie spielerisch, wie man in diskriminierenden oder bedrohlichen Situationen handlungsfähig bleibt und wie demokratische Werte im Alltag lebendig werden.
Begleitet wird das Projekt von „Z:T – Zusammenhalt durch Teilhabe“, einem Bundesprogramm zur Demokratieförderung, das durch das Bundesministerium des Innern unterstützt wird.
Gemeinsam entwickelt – nah dran am echten Leben
Die Workshop-Inhalte wurden nicht vorgegeben, sondern gemeinsam erarbeitet: Klient:innen, Mitarbeitende und Beiräte haben in Konzeptionierungsrunden ihre Erfahrungen und Ideen eingebracht.
So entstand ein Programm, das direkt an der Lebenswirklichkeit der Menschen im Sozialwerk ansetzt. Herzstück sind praxisnahe Szenen und Rollenspiele, die typische Alltagssituationen aufgreifen und zeigen, wie demokratische Haltung konkret aussehen kann.
Theater als Lernraum
Die Workshop-Reihe besteht aus zwei Schritten, die aufeinander aufbauen:
- Tag 1 – Zuschauen und Einfluss nehmen:
Die Teilnehmenden beobachten gespielte Szenen und können per Zuruf eingreifen, alternative Verläufe anstoßen und andere Handlungsmöglichkeiten ausprobieren. - Tag 2 – Selbst aktiv werden:
Nun schlüpfen sie in unterschiedliche Rollen und üben, wie man in herausfordernden Situationen reagieren, Grenzen setzen und andere unterstützen kann.
Warum das wichtig ist
Demokratie entsteht dort, wo Menschen sich einbringen. Die Theaterworkshops stärken Klient:innen und Mitarbeitende darin, Haltung zu zeigen, Zivilcourage zu entwickeln und sich aktiv gegen Ausgrenzung einzusetzen.