Mitte September machte eine Nachricht die Runde, die bei einigen Kolleg:innen sicherlich Erinnerungen weckte: Sebastian Clausen kehrte nach rund vier Jahren bei der Caritas Dortmund an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Zum 1. Oktober 2025 übernahm er die Geschäftsführung unserer Immobilientochter „Bauen und Wohnen”. In einem Gespräch teilte er uns mit, was ihn zu diesem Schritt bewegt hat und welche Chancen und Herausforderungen er in seiner neuen Rolle sieht.
Für Sebastian Clausen war der Wechsel im Jahr 2021 vom Sozialwerk zur Caritas Dortmund eine gut überlegte Entscheidung: „Das war eine wertvolle Gelegenheit für mich, neue Erfahrungen zu sammeln. In Dortmund war bis dahin alles dezentral organisiert. Das, was wir bei ‚Bauen und Wohnen‘ unter Immobilienmanagement, Facility Management oder Bauherrenvertretung verstehen, war dort so gut wie gar nicht existent. Es mussten erst einmal Strukturen aufgebaut, Verantwortlichkeiten geklärt und ein Team gebildet werden.“
Trotz seines Wechsels blieb die Verbindung zum Sozialwerk bzw. zu einzelnen ehemaligen Kolleg:innen bestehen: „Ich bin hier wirklich im Guten gegangen und habe den Kontakt während meiner Zeit in Dortmund aufrechterhalten. Nicht regelmäßig, aber immer wieder.“ Er habe diese Gespräche sehr geschätzt, „sei es für fachlichen Austausch oder als Quelle persönlicher Inspiration“, erzählt er. Diese Netzwerkpflege habe ihm nicht nur geholfen, auf dem Laufenden zu bleiben, sondern ihm letztlich auch die Tür für eine mögliche Rückkehr offen gehalten.
Für Sebastian Clausen war die Entscheidung, wieder zum Sozialwerk zurückzukehren, eigentlich eine logische Konsequenz bzw. die Richtige Chance zum richtigen Zeitpunkt. „Es sind die Verantwortung und die Herausforderung, die mich reizen. Ich kenne das Sozialwerk gut, denn ich habe fast zehn Jahre lang erst als Projektsteuerer, Projektleiter und Planer und dann später als Teamleiter dort gearbeitet. Von daher weiß ich natürlich auch, dass hier nicht alles rundläuft. Das ist mir durchaus bewusst. Aber das ist auch eine Chance, die ich ergreifen möchte. Ich sehe großes Potenzial, unsere Strukturen im Immobilienbereich zu optimieren. Dabei geht es nicht nur darum, wie man ein Gebäude am besten baut. Sondern auch um Prozesse. Und um Leitung. Auch das reizt mich. In Dortmund hatte ich ein Team von sechs Leuten. Hier sind es 25 bis 30, das ist ein Feld, in dem ich mich weiterentwickeln kann und möchte. Dass wir mit der Personalstrategie hier einen konzernweiten Prozess gestartet haben, ist für mich natürlich ideal.“
Als Geschäftsführer von „Bauen und Wohnen“ hat sich Sebastian Clausen klare Ziele gesetzt. „Ein Schwerpunkt wird die Optimierung interner Prozesse und somit auch die Wirksamkeit sowie Durchlässigkeit im Konzern sein“, erklärt er. „Ich möchte, dass wir von „Bauen und Wohnen“ kundenorientierter arbeiten. Die Mitarbeitenden, die sich bei uns melden, müssen das Gefühl haben, dass wir verlässliche Partner für sie sind, dass wir eine Lösung für ihr Problem finden – und das in angemessener Zeit und zu vertretbaren Kosten. Wir müssen wieder zu einem guten Miteinander für gemeinsame Ziele zurückfinden.“
Ein weiteres zentrales Thema ist die energetische Transformation. Clausen weiter: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Immobilien des Sozialwerks zukunftsfähig zu gestalten und gleichzeitig unsere Umweltziele zu erreichen.“
Zudem stehen konkrete Neubauprojekte auf der Agenda, die nicht nur zur Erweiterung des Portfolios, sondern auch zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Assistenzbedarf im Sozialwerk beitragen sollen. „Wir möchten nachhaltige und moderne Wohn- und Arbeitsräume schaffen, die den Bedürfnissen der Nutzer:innen entsprechen und gleichzeitig unsere Werte von Inklusion und Teilhabe unterstützen“, betont Sebastian Clausen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude, Herr Clausen!