Wenn Kunstprojekte Augen öffnen: Kirchen neu sehen
Welche Rolle spielen Kirchenbauten heute für ein Quartier? Können sie kulturelles Erbe für alle sein – und welche Impulse können Kunstprojekte für die Zukunft unserer Städte geben? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich ein öffentlicher Workshop, zu dem das Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technischen Universität Dortmund gemeinsam mit dem Sozialwerk St. Georg, dem Regionalverband Ruhr und der Manifesta einlädt. Der komplette Titel der Veranstaltung lautet: "Wenn Kunstprojekte Augen öffnen: Kirchen neu sehen. Oder: Kirchenbauten als kulturelles Erbe und Zukunftsressource."
Der Workshop findet im Vorfeld der Manifesta 2026 statt, die erstmals im Ruhrgebiet ausgerichtet wird. Die europäische Nomadenbiennale setzt sich intensiv mit der Umnutzung und neuen kulturellen Bedeutung von Kirchenbauten auseinander – ein Thema, das auch für viele Städte und Quartiere im Ruhrgebiet von großer Aktualität ist. Gemeinsam mit interessierten Besucher:innen wird diskutiert, welche Bedeutung Kirchenräume heute haben können und welche Erwartungen mit der Manifesta für die Region verbunden sind.
Veranstaltungsort ist die Kirche St. Anna in Gelsenkirchen. Die ehemalige katholische Pfarrkirche wurde 2007 geschlossen und anschließend vom Sozialwerk St. Georg zu einem lebendigen Sozialzentrum umgenutzt. Im Sommer 2026 wird St. Anna zu einem der zentralen Ausstellungsorte der Manifesta und bietet damit einen idealen Rahmen für den gemeinsamen Austausch.
Der Workshop wird geleitet von Prof. Dr. Barbara Welzel und Laura Di Betta vom Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technischen Universität Dortmund.
Ort: Kirche St. Anna, Kapellenstraße 12, 45881 Gelsenkirchen
Termin: Samstag, 24. Januar 2026, 15.00–17.30 Uhr