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Betreutes Wohnen in Familien

In aller Kürze

  • verschiedene Orte in NRW
  • Gastfamilie bietet familiäres Umfeld
  • selbstständiges Leben mit ambulanter Begleitung
  • Kombination mit tagesstrukturierenden Arbeit oder Beschäftigung möglich

Das Sozialwerk St. Georg bietet mit dem „Betreuten Wohnen in Familien (BWF)“ seit 2005 eine Alternative zu anderen bestehenden Wohn- und Lebensformen für volljährige Menschen mit einem Assistenzbedarf im Rahmen der Eingliederungshilfe an. Wir sind vom Landschaftsverband Westfalen Münster anerkannt und erfüllen die dafür benötigten fachlichen Kriterien.


Was heißt Betreutes Wohnen in Familien (BWF)?
Im BWF leben erwachsene Menschen, die durch eine geistige oder psychische Erkrankung beeinträchtigt sind, als „Gast“ in einer Gastfamilie. Dafür stellt die Familie einen geeigneten Wohnraum (meist ein Zimmer) zur Verfügung. Der Gast ist jedoch mehr als nur ein Gast mit Haustürschlüssel. Er oder sie soll in die Familie integriert werden und vom Gast zum Familienmitglied werden. Dies geschieht nicht vom ersten Tag an. Es gibt häufig Fragen des Zusammenlebens zu klären, Grenzen müssen abgesteckt und Freiräume ausgehandelt werden. Mitarbeiter des Sozialwerks begleiten die Familien und den Gast in regelmäßigen Hausbesuchen, beraten die Familien und stehen mit Rat und Tat engmaschig zur Verfügung. Der Gast sollte eine mögliche akute psychische Krise ausreichend überwunden haben, so dass auch keine suizidalen Absichten erkennbar und keine aggressiven Ausbrüche zu erwarten sind.

Für wen ist Betreutes Wohnen in Familien geeignet?
BWF ist für Menschen ab 18 Jahren und mit fast jeder Art von Beeinträchtigung geeignet. Im Vordergrund steht der Wunsch, integriert in einer Familie ein selbstbestimmtes Leben führen zu wollen.

Wer kommt als Gastfamilie in Frage?
Gastfamilien können Familien, Paare oder auch Einzelpersonen sein. Die Familie benötigt keine Ausbildung oder Vorkenntnisse in der Behindertenhilfe. Für uns ist es wichtig, dass die Familien eine offene Tür haben, um einem Menschen in ihrer Mitte einen Platz zu geben. Die Bereitschaft, einen Menschen mit besonderen Bedürfnissen in das eigene Lebensumfeld zu integrieren und den individuellen Wünschen und Bedürfnissen des Familiengastes mit Wärme und Verständnis zu begegnen, darauf kommt es im Betreuten Wohnen in Familien an. Voraussetzung ist außerdem angemessenen Wohnraum für den Gast zur Verfügung stellen zu können.

Wie findet die Vermittlung statt?
Unser Ziel ist ein gutes und dauerhaftes Betreuungsverhältnis. Daher nehmen wir uns für die Vermittlung ausreichend Zeit. Nach einem telefonischen Kontakt besuchen wir die Familien/Gäste vor Ort, um ihre Möglichkeiten, Wünsche und Bedürfnisse kennenzulernen. Darauf folgen weitere Treffen, gemeinsam mit Gast und Familie, bei denen offene Fragen geklärt und erste Kontakte hergestellt werden können. Nach einer Kennenlern- und Probezeit kann ein dauerhaftes Wohnverhältnis entstehen. Vermittlung und Begleitung werden individuell gestaltet. Manche Gastfamilien und Gäste entscheiden sich schnell für ein Zusammenleben, andere lassen sich Zeit für ein allmähliches Kennenlernen. Während der Vermittlung und beim späteren Zusammenleben garantieren wir eine professionelle Begleitung. Durch das Leben in einer Gastfamilie besteht die Chance, der auf Assistenz angewiesenen Person eine individuell zugeschnittene Wohn- und Lebensform in größtmöglicher Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Ein Einblick in das Angebot

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Wir besuchen Familie Hövener und Phillip Kuntscher. Sie zeigen, was das „Leben in einer Gastfamilie“ ausmacht und wie das Sozialwerk St. Georg dabei unterstützt

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Kerstin Schwarte begleitet Klient:innen und Familien des besonderen Wohnangebots im Alltag und unterstützt das gute Zusammenleben.
 

Kommen Sie gerne auf uns zu

Wir freuen uns, Sie persönlich kennenzulernen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail, damit wir alles Weitere besprechen und einen Termin für ein erstes Gespräch vereinbaren können.