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„Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ – unter diesem Motto steht in diesem Jahr der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Rund um den 5. Mai machen bundesweit Aktionen darauf aufmerksam, dass Teilhabe noch immer keine Selbstverständlichkeit ist.

Auch das Sozialwerk St. Georg beteiligt sich traditionell daran. Über die geplante Aktion in Schmallenberg haben wir bereits berichtet. In Gelsenkirchen organisiert nun unser Inklusionsunternehmen georgs.plus eine eigene Veranstaltung, die von der Aktion Mensch gefördert wird.

„Gerade als Inklusionsunternehmen ist es uns wichtig, hier sichtbar Position zu beziehen und auf die Rechte von Menschen mit Assistenzbedarf aufmerksam zu machen“, sagt Linda Wuttke, pädagogische Leitung von georgs.plus. „Gleichzeitig möchten wir hören, welche Barrieren Menschen erleben und was es für mehr Teilhabe braucht – auch am Arbeitsleben.“

Am 5. Mai wird der Heinrich-König-Platz zum Ort für Austausch und Beteiligung. Im Mittelpunkt steht ein „Protestbaum“, an dem Besucher:innen ihre Erfahrungen, Bedarfe und Forderungen festh#alten und Plakate gestalten können. Ergänzt wird das Programm durch eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus Politik und Gesellschaft sowie Fachleuten und Menschen mit Behinderung. Den Abschluss bildet ein Auftritt der inklusiven Band DiagnoseZwei aus dem Sozialwerk.

Die Veranstaltung will nicht nur informieren, sondern vor allem zuhören: Welche Barrieren erleben Menschen im Alltag? Was braucht es, damit Teilhabe – auch am Arbeitsleben – besser gelingt? Genau diese Fragen sollen vor Ort sichtbar und hörbar werden.

Damit das gelingt, braucht es viele Menschen, die sich einbringen. Deshalb sind insbesondere Klient:innen und Mitarbeitende aus dem Sozialwerk, aber auch weitere Interessierte eingeladen, sich zu beteiligen und gemeinsam ein Zeichen für mehr Teilhabe zu setzen.

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